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Symphonie Nr. 5 und „Russische Maler“ von Wladimir Jurowski auf CD

Wladimir Jurowski ist der Vater des Dirigenten Michail Jurowski und der Großvater des ebenfalls dirigierenden Wladimir Jurowski, was wegen der Namensgleichheit schon zu Verwirrung Anlass geben kann. Wladimir Jurowski, der Ältere, lebte von 1915 bis 1972 und war ein Zeitgenosse von Dmitri Schostakowitsch, Dmitri Kabalewski und Aram Chatschaturjan. Mit diesen Komponisten teilte er nicht nur den gleichen Kompositionslehrer Nikolai Mjaskowski, er beschäftigte sich auch mit den gleichen Gattungen wie dieses berühmte russische Trio. Oper, sinfonische Werke, aber auch Kammer- und Vokalmusik sind in seinem OEuvre zu finden. Die nun von seinem Sohn, Michail Jurowski, so hervorragend eingespielte Symphonie Nr. 5 und die Sinfonischen Bilder „Russische Maler“ zählen zu Wladimir Jurowskis bedeutendsten Werken.
Reich an packenden Melodien und brillant instrumentiert strahlen diese Werke aber auch etwas originär Russisches aus. Breite Kantilenen etwa prägen den ersten Satz der 5. Symphonie.

Michail Jurowski hatte schon lange den Wunsch, die Werke seines Vaters einzuspielen. Die interpretatorisch so gelungene CD, die bei cpo herausgekommen ist, gibt wahrlich Anlass, sich mit dem Schaffen dieses außergewöhnlichen Komponisten, dessen Klangwelt auch ein wenig an Mieczyslaw Weinberg erinnert, näher zu befassen.

Wladimir Jurowski:
Symphonie Nr. 5 op. 79 / „Russische Maler“
Norrköping Symphony Orchestra, Ltg.: Michail Jurowski
cpo 777 875-2

 

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