Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Neue Schostakowitsch-Studien im Ernst Kuhn Verlag

Eine der wichtigsten musikwissenschaftlichen Quellen der Dmitri-Schostakowitsch-Forschung ist die Reihe „studia slavica musicologica – Texte und Abhandlungen zur osteuropäischen Musik“ mit ihren mittlerweile 10 Bänden Schostakowitsch-Studien. Der aktuelle, von der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft herausgegebene Band trägt den Titel „Schostakowitsch, Prokofjew und andere Komponisten – Analysen und Studien“.

Enthalten sind hier Referate der internationalen musikwissenschaftlichen Symposien, die die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft in den Jahren 2005 und 2007 veranstaltet hat. Dabei teilen sich die Texte in die Rubriken a. Das Lied, b. Die Filmmusik und c. Studien und Analysen. Besonders lesenswert sind die Beiträge „Frühe Transparenz – Schostakowitschs Lieder nach japanischen Dichtern“ von Gottfried Eberle, „Die Musik Schostakowitschs zum Film“ von Dorothea Redepenning und „Die Kammermusik von Schostakowitsch“ von Krzysztof Meyer. Im letztgenannten Artikel kommt Meyer u.a. zu der Feststellung:
„(..) Schostakowitsch wollte auch, dass seine Musik gespielt und bekannt wurde, und anders als eine beträchtliche Gruppe von Komponisten unseres Jahrhunderts (hier wäre Charles Ives zu nennen) hielt er einen künstlerischen Kompromiss für eine bessere Lösung als Isolation und Vergessen. (...)“

Schostakowitsch-Aspekte
Analysen und Studien
Deutsche Schostakowitsch-Gesellschaft (Hrsg.)
Ssm 54 studia slavica musicologica (Schostakowitsch-Studien, Band 10)
Verlag Ernst Kuhn – Berlin, 2014

 

» Zeige alle News