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Wiener Festwochen 2015: Hommage an Mieczyslaw Weinberg

„Wie konnte dieser Komponist nur so lange überhört werden?“, fragen die „Wiener Festwochen“, die dem polnisch-russischen Komponisten Mieczysław Weinberg im Juni 2015 eine umfangreiche Hommage widmen werden. Erst spät wurde Weinbergs Musik, vor allem seine Opern im Rahmen der Bregenzer Festspiele, wiederentdeckt. Jetzt ist das Interesse zum Beispiel an seinen Opern „Der Idiot“, „Das Portrait“ oder „Die Passagierin“ und an seiner Instrumentalmusik wie etwa dem Violinkonzert enorm groß.

Mieczysław Weinberg hat ein großes OEuvre hinterlassen: Sinfonien, Instrumentalkonzerte und Kammermusik, Liederzyklen und Opern. Er verfasste Musik für Filme, die von Millionen von Menschen gesehen wurden. „Traurig und frei“, so sagt die russische Komponistin Sofia Gubaidulina, „dringt diese Musik in den Hörer ein.“ Auf Einladung der Wiener Festwochen präsentiert Gidon Kremer gemeinsam mit seiner Kremerata Baltica und Solisten ein Porträt Mieczysław Weinbergs und seiner Seelenverwandtschaft zu Dmitri Schostakowitsch. Ergänzt wird die Konzertreihe mit einer Gesprächsrunde und dem Film „Wenn die Kraniche ziehen“.

Von Weinberg kommt am 13. Juni 2015 u.a. die Sonate Nr. 2 für Violine solo op. 95, gespielt von Gidon Kremer, zur Aufführung. Gidon Kremer (Violine), Giedre Dirvanauskaite (Violoncello), Andrei Pushkarev (Schlagzeug) und Yulianna Avdeeva (Klavier) sind am 14. Juni 2015 außerdem die Solisten von Viktor Derevyankos Bearbeitung der Symphonie Nr. 15 A-Dur für Klaviertrio und Schlagzeug op. 141a von Dmitri Schostakowitsch.
 

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