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„Je suis Charlie“: Neues Werk von Johannes X. Schachtner

Schachtner - Je suis Charlie UA

Unter dem unmittelbaren Eindruck des Pariser Terroranschlags vom 7. Januar 2015 auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ entstand Johannes X. Schachtners neues Werk „Je suis Charlie“ für Bariton und Klavier. Am 16. März 2015 werden der Bariton Peter Schöne und Moritz Eggert am Klavier das Werk in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München zur Uraufführung bringen.

Das Konzert findet im Rahmen des Konzerts „Kammermusik im Dialog: Markus Schmitt und Moritz Eggert“ statt und ist Moritz Eggert zum 50. Geburtstag (25. November 2015) gewidmet. Schachtner vertont darin politische Gedichte des Journalisten und satirischen Schriftstellers Kurt Tucholsky, der u.a. unter dem Pseudonym Theobald Tiger schrieb.

Johannes X. Schachtner zu seinem Werk:
„Für das Programmheft des Konzerts ‚Ein garstig Lied, Pfui! - politische Lieder‘ im Jahr 2011 führte ich mit Moritz Eggert ein Interview, in dem es um die besondere Möglichkeit der Gattung Lied ging, sich mit einer Vertonung politisch (auch kurzfristig) zu Wort zu melden.
Als mich nun die Terrorattacken auf die Satirezeitschrift ‚Charlie Hebdo‘ bewegten, las ich Texte von Kurt Tucholsky, dessen Geburtstag sich just zwei Tage nach dem Attentat zum 125. Male jährte. Und so war es für mich folgerichtig, mit zwei satirischen Gedichten von Tucholsky - einem religionskritischen in Bezug auf das Christentum (‚meine‘ Religion) und einem über Paris - auf die Ereignisse künstlerisch zu reagieren.“

Auch Moritz Eggerts „Morphing“ für Blechbläserquintett und Akkordeon und sein Liederzyklus „Paradies Berlin“ für Bariton und Klavier werden an diesem Abend erklingen.

16. März 2015
München
Bayerische Akademie der Schönen Künste, 19 Uhr
Uraufführung: Johannes X. Schachtner,
„Je suis Charlie“ für Bariton und Klavier. Deux chansons satiriques et intermède funèbre d’après les textes de Theobald Tiger (alias Kurt Tucholsky)
Peter Schöne (Bariton)
Moritz Eggert (Klavier)

Fotorechte: Margret Hoppe

 

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