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Leonid Hrabovsky – 80. Geburtstag

Der ukrainische Komponist Leonid Hrabovsky, der in russischer Transkription auch unter der Schreibweise Leonid Grabowski bekannt wurde, wurde am 28. Januar 1935 geboren und studierte von 1951 bis 1956 Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Kiew und ab 1954 Komposition bei Boris Ljatoschinski und Lev Revutsky am Kiewer Konservatorium. Seine Diplom-Abschlusskomposition „Vier ukrainische Lieder“ für Chor und Orchester aus dem Jahr 1959 begeisterten auch Dmitri Schostakowitsch ganz außerordentlich. In den frühen 1960-er Jahren unterrichtete Hrabovsky Theorie und Komposition am Konservatorium in Kiew. Mit Valentin Silvestrov und anderen Zeitgenossen gehörte er bald der sogenannten Kiewer Avantgarde an. Er war einer der ersten Komponisten der Sowjetunion, die Einflüsse des Minimalismus adaptierten. Neben seiner kompositorischen Tätigkeit arbeitete er auch als Herausgeber und Übersetzer. 1981 übersiedelte Hrabovsky nach Moskau und wanderte 1990 auf Einladung der Ukrainischen Musikgesellschaft in die USA aus. Heute lebt er in Brooklyn.

Besonders wichtige Werke von Hrabovsky sind die Vier Inventionen für Kammerorchester, das Trio für Violine, Kontrabass und Klavier, „Aus japanischen Haiku“ für Tenor, Piccolo, Fagott und Xylophon und das Concerto misterioso für neun Instrumente.

 

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