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Alfred Schnittkes Oratorium „Nagasaki“ zum ersten Mal in den USA

Schnittke - Nagasaki USEA

Alfred Schnittkes 1958 komponiertes Oratorium „Nagasaki“ steht am Anfang von Schnittkes Schaffen. Als Grundlage des Werkes dienen Gedichte russischer und japanischer Dichter, die sich mit dem Krieg als zentralem Thema auseinandersetzen.

Am 10. Dezember 2014 wird die Mezzosopranistin Sara Murphy zusammen mit dem Bard Festival Chorale (gesungen in Russisch) und dem American Symphony Orchestra Schnittkes Oratorium unter der Leitung von Leon Botstein im Rahmen der Veranstaltung „Requiem for the 20th Century“ in der Carnegie Hall von New York zur amerikanischen Erstaufführung bringen.

„Nagasaki“ wurde in Russland auf Grund seiner expressionistischen und modernistischen Haltung heftig kritisiert. Auf Schnittkes Wunsch hin wurde das Werk zu seinen Lebzeiten weder veröffentlicht noch aufgeführt. Die Uraufführung erfolgte daher erst am 23. November 2006 im Rahmen des 1. Internationalen Sommerfestivals in Kapstadt durch das Philharmonische Orchester Kapstadt unter der Leitung von Owain Arwel Hughes.

10. Dezember 2014
New York
Carnegie Hall, 20 Uhr
Amerikanische Erstaufführung: Alfred Schnittke,
„Nagasaki“. Oratorium für Mezzosopran, Chor und Orchester
Sara Murphy (Mezzosopran)
Bard Festival Chorale
American Symphony Orchestra
Leon Botstein (Leitung)

 

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