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Österreichische Erstaufführung: „Lady Magnesia“ von Mieczysław Weinberg

Weinberg - Lady Magnesia ÖEA

Am 5. Dezember 2014 feiert die deutsche Fassung der Kammeroper „Lady Magnesia“ von Mieczysław Weinberg ihre österreichische Erstaufführung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Das Werk beruht auf Bernard Shaws Theaterstück „Passion, Poison and Petrification“. Es spielt das Kammerorchester der Universität Mozarteum unter der Leitung von Kai Röhrig.

Das 1975 entstandene Werk kam am 2. Februar 2012 in einer deutschsprachigen Adaption von Hans-Ulrich Duffek am Theater Erfurt zur szenischen Uraufführung. Die musikalische Leitung des Philharmonischen Orchesters Erfurt übernahm damals Samuel Bächli.

Die skurrile Geschichte der Oper „Lady Magnesia“ fußt auf einer Komödienvorlage Bernard Shaws. Der eifersüchtige Sir George Fitztollemache beschließt, seine Gattin umzubringen, deren Herz an den Lakaien Adolphus Bastable vergeben scheint. Ein nächtliches Treffen der Eheleute verändert die Situation jedoch. Adolphus wird Opfer eines Giftanschlags des Hausherrn. Durch die Einnahme eines aus Gips bestehenden angeblichen Gegengiftes ist der Hausfreund schließlich im Tod zu seinem eigenen Standbild versteinert. Pietätvoll richten Sir und Lady Fitztollemache Adolphus’ Statue auf, die in gleichsam segnender Gebärde die Arme über die Fitztollemaches ausbreitet.

Weitere Aufführungen von „Lady Magnesia“ finden am 6. Dezember (17 Uhr), 9. Dezember und 10. Dezember 2014 (je 19 Uhr) an der Universität Mozarteum statt.

5. Dezember 2014
Salzburg
Universität Mozarteum, 19 Uhr
Österreichische Erstaufführung: Mieczysław Weinberg,
„Lady Magnesia“. Oper in einem Akt (deutsche Fassung)
Kammerorchester der Universität Mozarteum
Kai Röhrig (musikalische Leitung)
Hermann Keckeis (szenische Leitung)

 

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