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Proben-Besuch zur Uraufführung des „König der Nacht“ von Jan Müller-Wieland

Der Musikredakteur des Hamburger Abendblatts, Tom R. Schultz, hat am Vortag der Uraufführung von Jan Müller-Wielands „König der Nacht“ die Probe des NDR Sinfonieorchesters, der Vokalsolisten Stuttgart und des Sprechers Klaus Maria Brandauer unter der Leitung von Thomas Hengelbrock besucht und einen Bericht unter dem Titel „Diese Stimme ist ein Erlebnis für sich“ im Hamburger Abendblatt (13.11.2014) veröffentlicht. Er schreibt über das Stück, das Lyrik mit Auszügen aus dem Buch „Hiob“ aus dem Alten Testament verbindet, u.a.:
„Müller-Wielands Melodram verströmt weder den Weihrauch noch die Kernseifenfrömmigkeit einer kirchlichen Bibellesung. Hiob spricht mit Gott auf Augenhöhe, er fordert ihn heraus, er provoziert ihn und wagt es, ihn in die Schranken weisen zu wollen. Die drei Sängerinnen vom neuen Vokalensemble Stuttgart liefern dazu nach Art eines griechischen Chors Kommentare, Weisheit und auch Spöttisches. Sie sind eine mögliche Spielart der Drei Damen aus der ‚Zauberflöte’, dessen Assoziationsraum der ‚König der Nacht’ ja auch mit seinen Titel verdankt.
So intensiv und animierend, wie sich alle Beteiligten bei der Probe gestern dem gewünschten Ergebnis annäherten, erwartet die Besucher eine unvergessliche Aufführung; tiefgründig – und auch sehr unterhaltsam.“

 

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