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Alfred Schnittke in memoriam mit dem NDR Chor und dem Bennewitz Quartett

Die Redaktion „das neue werk“ des NDR lädt am Donnerstag, 6. November 2014, um 19 Uhr in die St. Johannis-Kirche Hamburg-Harvestehude zu einem Gedenkkonzert anlässlich des 80. Geburtstags von Alfred Schnittke am 24. November 2014 ein.

Der NDR schreibt dazu: „Auf die Frage nach Glaube und Religion gab es für Alfred Schnittke nie eine einfache Antwort. Seine Mutter war Katholikin, der Vater Jude, eigentlich waren beide überzeugte Kommunisten. Der Komponist selbst konvertierte 1982 zum Katholizismus und wandte sich am Ende seines Lebens endgültig der orthodoxen Glaubensrichtung zu.

Man darf ihn wohl als einen Suchenden bezeichnen. Zeugnis dieser Suche sind auch die ‚Zwölf Bußverse’, die Schnittke 1988 aus Anlass der 1000-Jahr-Feier der Christianisierung Russlands schrieb. Die Textgrundlage bilden Gedichte aus dem 16. Jahrhundert, deren Themen von der Vertreibung aus dem Paradies über die Nichtigkeit des Menschen bis zum ekstatischen Lobpreis eines ‚vielfältigen Lebens’ reichen.“

Der NDR Chor unter Philipp Ahmann wird dieses Werk Schnittkes aufführen. Eröffnet wird der Konzertabend durch das vom Bennewitz Quartett und Matan Porat gespielte Klavierquintett Schnittkes, das im Jahre 1976 entstand.

 

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