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Deutsche Erstaufführung: Marius Felix Langes „Das Gespenst von Canterville“ in Berlin

Lange - Das Gespenst von Canterville DEA

2013 nahm sich der Komponist Marius Felix Lange im Auftrag der Zürcher Oper Oscar Wildes berühmter Gruselgeschichte vom „Gespenst von Canterville“ auf der Grundlage eines Librettos von Michael Frowin an. Entstanden ist die Oper in 2 Akten „Das Gespenst von Canterville“, die ihre Premiere am 23. November 2013 am Opernhaus Zürich feierte.

Die Komische Oper Berlin entschloss sich nun, die Uraufführungs-Produktion aus Zürich zu übernehmen, und so kommt es am 2. November 2014 zur deutschen Erstaufführung in der Zürcher Inszenierung von Jasmina Hadziahmetovic auf der Bühne der Komischen Oper.

Marius Felix Lange kommentiert seine Gruseloper wie folgt:
„In Oscar Wildes meisterhafter Erzählung löst Virginia erst nach einiger Zeit, und auf Drängen ihres Verlobten, das Geheimnis um jene Nacht, in der das lebensmüde Gespenst dank ihrer Hilfe seine ersehnte Ruhe fand: ‚Er ließ mich sehen, was das Leben ist, und was der Tod bedeutet, und warum die Liebe stärker als beide ist.’
Diese Erkenntnis bedeutet Virginia in unserer Version besonders viel: Hier ist sie, Virginia, nicht, wie in der Vorlage Oscar Wildes, Teil der sehr praktisch veranlagten und sehr intakten amerikanischen Familie, sondern als Tochter des (nicht minder praktisch veranlagten) Immobilienunternehmers Georg Bürkli aus Zürich, Schweizerin, und den Plänen der profit- und zeitgeistorientierten Frauke-Beeke Hansen ausgesetzt. Diese leicht hysterische Hamburgerin ist nicht nur Georg Bürklis Assistentin, sondern, zu Virginias großem Verdruss, auch seine Geliebte. Und sie hat Schlimmes mit Canterville vor. (...).“

Weitere Aufführungen finden am 9.11., 13.11., 16.11., 28.11., 4.12., 7.12. und 26.12. 2014 an der Komischen Oper statt.

2. November 2014
Berlin
Komische Oper, 16 Uhr
Deutsche Erstaufführung: Marius Felix Lange,
„Das Gespenst von Canterville“. Gruseloper nach der Erzählung von Oscar Wilde
Jasmina Hadziahmetovic (Regie)
Kristiina Poska (musikalische Leitung)

Fotorechte: Kirsten Becken

 

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