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Sol Gabetta mit Schostakowitschs 1. Cellokonzert beim SHMF 2014

Die argentinische Star-Cellistin Sol Gabetta war am 21. August 2014 beim Schleswig-Holstein Musik Festival in der Hamburger Laeiszhalle mit dem Cellokonzert Nr. 1 op. 107 von Dmitri Schostakowitsch aus dem Jahr 1959 zu Gast. Valery Gergiev leitete dabei das einzigartige Mariinsky Orchestra. Zu Beginn des Konzertes brachten er und dieses Ausnahmeorchester zudem die „Frechen Orchesterscherze“ von Rodion Shchedrin aus dem Jahr 1963 zur Aufführung.

Das Hamburger Abendblatt schrieb in seiner Ausgabe vom 23./24.8.2014 dazu: „(...) Jazzfarben karikiert der Komponist mit piccoloscharfen Militärklängen, das Kontrafagott hupt rein, der Flohwalzer lugt um die Ecke. Das alles setzt Gergiev wirkmächtig in Szene. (...)
Sol Gabetta, die Schostakowitschs Cellokonzerte über alles liebt und häufig zur Aufführung bringt, überzeugte auf ihrem einzigartigen Instrument, dem Guadagnini-Cello, daraufhin beim 1. Cellokonzert des Russen. Das Abendblatt weiter: „(...) Das Drama des Individuums vor der Übermacht, ein Subtext des stark autobiografisch gefärbten Werks, wird plastisch. In der Kadenz erzeugt Sol Gabetta eine Spannung, dass sogar der Dauerhusten einen Moment aussetzt. (...)“

 

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