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Deutsche Erstaufführung von Gija Kantschelis „Chiaroscuro“ für Violine und Kammerorchester

Kantscheli - Chiaroscuro DEA

Am Schlusstag der 5. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch (19. bis 21. September 2014) werden der lettische Geiger Gidon Kremer und die Kremerata Baltica Gija Kantschelis „Chiaroscuro“ für Violine und Kammerorchester am 21. September 2014 zur deutschen Erstaufführung bringen. Im Rahmen des Konzerts werden zudem Werke von Johann Sebastian Bach und Dmitri Schostakowitsch erklingen.

„Chiaroscuro“ entstand im Jahre 2010 zunächst als Werk für Streichquartett. Hieraus schuf Kantscheli in demselben Jahr für Julian Rachlin eine Fassung für Violine/Viola und Kammerorchester sowie für Yuri Bashmet 2011 eine Version für Viola und Kammerorchester. Das in Gohrisch zur deutschen Erstaufführung gelangende „Chiaroscuro“ in der Besetzung Violine und Kammerorchester entstand schließlich für Gidon Kremer, der es am 25. Januar 2012 in Brüssel mit der Kremerata Baltica uraufführte.

Der Begriff „Chiaroscuro“ ist der Kunstgeschichte entlehnt. Hiermit wird eine in der Renaissance und im frühen Barock entwickelte Maltechnik bezeichnet, die sich pointiert mit Hell-Dunkel-Kontrasten beschäftigt. Rembrandt etwa war ein früher Meister dieser Technik. In manchen seiner Gemälde sind Abschnitte dargestellter Gesichter so abgedunkelt, dass man die Züge gar nicht mehr erkennen kann.

21. September 2014
Gohrisch
Konzertzelt, 17 Uhr
(Konzerteinführung im Saal der Gemeindeverwaltung, 16 Uhr)
Deutsche Erstaufführung: Gija Kantscheli,
„Chiaroscuro“ für Violine und Kammerorchester
Gidon Kremer (Violine)
Kremerata Baltica

 

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