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Neues über Alfred Schnittke

Am 24. November 2014 gedenkt die Musikwelt des 80. Geburtstags von Alfred Schnittke. Der russische Komponist wurde am 24. November 1934 in Engels, der Hauptstadt der damaligen Wolgadeutschen Republik, geboren. Seine musikalische Ausbildung begann 1946 in Wien, wo sein Vater, ein jüdischer Journalist und Übersetzer deutscher Abstammung, für zwei Jahre bei einer Zeitung arbeitete. Schnittke erhielt Klavierunterricht, erlebte Opern- und Konzertaufführungen und unternahm erste Kompositionsversuche. Seit 1948 in Moskau wohnhaft, absolvierte Schnittke zuerst eine Ausbildung als Chordirigent, was seine spätere Leidenschaft für die Vokalmusik begründete. Seine Werke wurden später bei allen wichtigen Festivals der Neuen Musik gespielt und in den 1990er Jahren gehörte Schnittke in Europa zu den meistaufgeführten Komponisten seiner Zeit. Der Komponist, der von 1989 bis 1994 neben Ligeti als Professor an der Hamburger Musikhochschule Komposition unterrichtete, war Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London sowie der Freien Akademie der Künste in Hamburg, Mitglied der Königlichen Schwedischen Akademie für Musik in Stockholm, der Akademie der Künste in Berlin, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München und der American Academy of Arts and Letters, New York. Er starb am 3. August 1998 in Hamburg.

In der Ausgabe 3/2014 der Kammermusik-zeitschrift ENSEMBLE erschien im Juni 2014 ein umfangreicher Artikel über Alfred Schnittke unter dem Titel „Der entwurzelte Russe – Die Kammermusik von Alfred Schnittke“ (S. 50-53).

In zweiter Auflage ist soeben auch das neue, revidierte Werkverzeichnis von Alfred Schnittke erschienen (SIK 4/5614). Viele Werk- und Uraufführungsdaten wurden hier nachgearbeitet, Quellen ergänzt und neue Erkenntnisse der Schnittke-Forschung berück-sichtigt.

 

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