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Erstmals in Russland: „Johannes-Ostern“ von Sofia Gubaidulina

Gubaidulina - Johannes-Ostern REA

Sofia Gubaidulinas großes Oratorium nach Texten des Evangelisten Johannes besteht aus den Teilen „Johannes-Passion“ und „Johannes-Ostern“. Die 90-minütige „Johannes-Passion“ schrieb die Komponistin im Auftrag der Bachakademie Stuttgart. Es ist die erste russische Passionsvertonung überhaupt. Einen Kontrast zu den dunklen Ereignissen der Passion bildet das ein Jahr später im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks komponierte, knapp einstündige Osteroratorium nach Johannes, das den Auferstehungs- und Erlösungsgedanken thematisiert und in helleren, lyrischeren Tönen gehalten ist. Damit vollendet sich Gubaidulinas Johannes-Zyklus, den sie als ihr „opus summum“ bezeichnet.

Am 27. April 2014 wird die Filarmonia Lipezk mit den Solisten Karandakova (Sopran), Gerasimov (Tenor), Blinkov (Bariton) und Radchenko (Bass) unter der Leitung von Vladislav Bulakhov Gubaidulinas „Johannes-Ostern“ in Lipezk erstmals als separates Werk in Russland aufführen.

Die Uraufführung des kompletten Johannes-Zyklus fand am 16. März 2002 in der Hamburger St.-Michaelis-Kirche unter der Leitung von Valery Gergiev statt.

Bei den Sikorski Musikverlagen ist der Klavierauszug zu diesem Werk als Druckausgabe SIK 8693 erschienen.

27. April 2014
Lipezk (RUS)
Russische Erstaufführung: Sofia Gubaidulina,
„Johannes-Ostern“ für Soli, Chor und Orchester (russ.)
Karandakova (Sopran) / Gerasimov (Tenor) / Blinkov (Bariton) / Radchenko (Bass)
Filarmonia Lipezk
Vladislav Bulakhov (Leitung)

 

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