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Alexander Raskatovs „Hundeherz“ erlebt französische Erstaufführung

Raskatov - Hundeherz FranzEA

Mit seinem Opernerstling „Hundeherz“ ist Alexander Raskatov wahrlich ein großer Wurf gelungen. Seine Leichtigkeit und Esprit ausstrahlende Musik korrespondiert mit der grotesken Romanvorlage Bulgakows nach dem Libretto von Cesare Mazzonis auf das Trefflichste. Die starken Akzentuierungen in Bläsern und Schlagzeug, die mitreißenden Tempi und maßvoll eingestreute Zitate aus sowjetischer Propagandamusik zeigen, dass der Komponist mit seinem „Hundeherz“ eine Traditionslinie fortsetzt, die von Dmitri Schostakowitschs „Nase“ über Alfred Schnittkes „Leben mit einem Idioten“ führt.

Am 20. Januar 2014 kommt das Werk in einer Übernahme der Uraufführungsinszenierung aus Amsterdam dann auch an der Opéra de Lyon unter Leitung von Martyn Brabbins zur französischen Erstaufführung.

Am 16. März 2013 wurde die Oper im traditionsreichen Theater „La Scala“ in Mailand zur italienischen Erstaufführung gebracht. Die von Simon McBurney inszenierte Oper wurde von Martyn Brabbins geleitet. Das Interesse an Raskatovs 2010 in Amsterdam uraufgeführter Oper lässt nicht nach.

Weitere Aufführungen an der Opéra de Lyon finden am 22., 24., 26., 29. Und 30. Januar 2014 statt.

20. Januar 2014
Lyon
Opéra de Lyon, 20 Uhr
Französische Erstaufführung: Alexander Raskatov,
„Hundeherz“. Oper in 2 Akten (16 Szenen) und einem Epilog (russische Version)
nach der gleichnamigen Erzählung von Michail Bulgakow
Simon McBurney (Regie)
Martyn Brabbins (Leitung)

Fotorechte: Opéra de Lyon

 

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