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Krzysztof Meyers Klavierstück „Sei intermezzi“ erlebt Uraufführung in Berlin

Meyer Sei intermezzi UA

Bei dem in diesem Jahr fertig gestellten Klavierwerk „Sei intermezzi“ des polnischen Komponisten Krzysztof Meyer handelt es sich um einen Kompositionsauftrag des polnischen Kulturministeriums im Rahmen von Meyers Residency an der Warschauer Nationalphilharmonie in der Saison 2013/14. Die Uraufführung allerdings wird im Rahmen eines Meyer-Porträtkonzerts in der polnischen Botschaft in Berlin am 27. November 2013 stattfinden. In diesem Konzert werden zudem Meyers „Canzona“ für Violoncello und Klavier, Sonate Nr. 1 für Violoncello solo (op. 1) und seine Sonate Nr. 1 für Violoncello und Klavier erklingen. Marek Szlezer (Klavier) und der Cellist Jan Kalinowski werden die Werke präsentieren.

Der Uraufführungssolist Marek Szlezer wird „Sei intermezzi“ demnächst auch für seine zweite CD mit Klaviermusik von Krzysztof Meyer einspielen, die auf dem polnischen Label DUX erscheinen wird. Szlezers erste Meyer-CD enthält die Klaviersonaten Nr. 1-3, die Aphorismen op. 3 sowie „Quasi una fantasia“ op. 104.

Krzysztof Meyer zu seinem neuen Werk:
„Meine Musikausbildung begann mit Klavierunterricht, ähnlich wie bei den meisten Komponisten meiner Generation in Mitteleuropa. Das Interesse für das Klavier hatte einen recht offensichtlichen Ursprung: Auf diesem Instrument spielte ich seit meiner Kindheit und beherrschte es im Laufe der Zeit gut genug, um öffentlich als Pianist aufzutreten. Viele Jahre hindurch schrieb ich meine Klavierkompositionen also für mich selbst, während andere Pianisten sie erst im Laufe der Zeit in ihr Repertoire aufnahmen. So sind nicht nur Klaviersonaten entstanden, sondern auch Kammermusik mit Klavier (2 Cellosonaten, Klaviertrio, Klavierquartette, Klavierquintett u.a.).
Die ‚Sei intermezzi‘ habe ich im Jahre 2013 fertiggestellt. In diesem Zyklus wollte ich den Interpreten Gelegenheit geben, sich sowohl mit technischer Virtuosität als auch mit Klangschönheit im traditionellen Wortsinn zu präsentieren. Jener ‚schöne Ton‘ ist im Grunde bei allen Stücken unentbehrlich. Die Intermezzi bilden einen Zyklus, der den Geist klassischer Klaviermusik beschwört, ohne sich auf die mit ihm verbundenen Traditionszwänge einzulassen.“

27. November 2013
Berlin
Polnische Botschaft, Lassenstraße 19-21, 14193 Berlin
Uraufführung: Krzysztof Meyer,
Sei intermezzi für Klavier
Marek Szlezer (Klavier)

 

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