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Tan Duns „Orchestral Theater” in Hamburg

Am 8. September 2013 war einer der bekanntesten chinesischen Komponisten zu Gast in Hamburg. Im Auftrag der Hamburger Symphoniker hatte der Weltstar Tan Dun die vier Teile seines hochillustrativen Werkes „Orchestral Theatre“ neu arrangiert und leitete die Weltpremiere dazu in der Laeiszhalle Hamburg noch höchstpersönlich. Auf außergewöhnliche Weise verbindet Tan Dun die Merkmale fernöstlicher Musikstile mit den Techniken der Avantgardemusik, bedient sich an Elementen zum Beispiel der „Peking Oper" und erreicht mit seinen spektakulären Projekten ein großes Publikum. Allein 15 Millionen Menschen begeisterte der Komponist erst vor kurzem mit seiner sogenannten „Internet Symphonie“, die von Google/Youtube online präsentiert wurde.
Zur Hamburger Premiere des „Orchestral Theatre“ schreibt das „Hamburger Abendblatt" in seiner Ausgabe vom 9. September u.a.:

“(…) Tan Duns vierteilige Orchester-Theater-Saga (...) schlägt einen Bogen vom Mythischen zur Zeitgeschichte, vom Ritual über Performance zur Oper und zurück. Die Rolle der Musik, von den Symphonikern überaus engagiert in all ihren unkonventionellen Ausprägungen gespielt, wechselt zwischen Mittelpunkt und Peripherie, zwischen Absolutheit und Illustration. (...) ‚The Gate’ gewährte drei Frauen, die der Liebe wegen ihr Leben ließen, Auferstehung. Ebenso exotisch wie fesselnd: die Pekingopernsängerin Xiao Di, die, fantastisch kostümiert, ihre ungemein biegsame Stimme auf dem west-östlichen Diwan von Tan Duns Partitur tanzen ließ. Großer Jubel für alle Beteiligten.“ (TRS in HHer Abendblatt, 9.9.13)

 

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