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Matchavariani, Alexi

*23.09.1913
31.12.1995

Die Volksmusik seiner Heimat war für den 1913 geborenen georgischen Komponisten Alexi Matchavariani stets von großer Bedeutung. In seinen ersten Werken, die in den 30er Jahren entstanden, behandelte er rhythmische und melodische Elemente der georgischen Volkslieder. Aber auch die damals progressiven und heute klassischen Tendenzen der sowjetischen zeitgenössischen Musik beeinflussten seine Arbeit. Der Stil Matchavarianis stellt sich somit als ein polystilistischer Dialog dar, als eine Mischung aus traditioneller, georgischer Musik und zeitgenössischer Kompositionstechniken.

Studiert hat der mehrfach ausgezeichnete Musiker am Konservatorium in Tblissi, wo er 1936 seinen Abschluss machte. Am selben Konservatorium lehrte er ab 1940 Musiktheorie und 1963 wurde er zum Professor für Komposition berufen. Sein kreatives Schaffen umfasst ein sehr breites Spektrum: Kammermusik, Romanzen, Sinfonien, Opern und Ballette. Erster großer Erfolg des Komponisten war das Klavierkonzert von 1944, aber der wirkliche Durchbruch folgte erst 1950 mit dem Konzert für Violine und Orchester, einem sehr lyrischen Werk, das durch seine Kombination von diatonischer Volksmusik und Chromatik einen besonderen Reiz hat.

 

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