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Werke von Ernest Bloch und Elliott Carter in der 4. Vielharmonie Hamburg

Ernest Blochs sogenannte Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester mit dem Titel „Schelomo“ aus dem Jahr 1916 ist zweifellos das bekannteste und meistaufgeführte Werk des 1959 verstorbenen Schweizer Komponisten. Blochs Besinnung auf die kulturelle Identität der Juden, denen er angehörte und die auch sein musikalisches Weltbild grundlegend änderten, schlug sich neben „Schelomo“ auch in seiner „Israel-Sinfonie“, der Oper „Jezabel“ und den „Trois Poèmes Juifs“ nieder.

Am 4. April 2013 bringen die Hamburger Symphoniker in ihrer 4. Vielharmonie in der Hamburger Laeiszhalle um 19:30 Uhr Blochs „Schelomo“ und Elliott Carters „Elegie“ für Streichorchester unter der Leitung des israelischen Geigers und Konzertmeisters der Berliner Philharmoniker, Guy Braunstein, zur Aufführung. Vor fünf Monaten war der amerikanische Komponist Elliott Carter im hohen Alter von 103 Jahren in New York gestorben. Als junger Mann habe er immer fürs Publikum schreiben wollen und niemand habe dies interessiert, soll Carter einmal gesagt haben. Mit seinem Entschluss, nur noch für sich selbst zu schreiben, sei dann plötzlich ein unerwartet großes Interesse erwacht.

 

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