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„Russische Klaviermusik“ Band I [SIK 2409]

Russische Klaviermusik 2409 Banner

Im Laufe von beinahe drei Jahrzehnten hat sich die deutsche Version der „Russischen Klavierschule“ zu einem Standardwerk für den Klavierunterricht entwickelt. Das von Julia Suslin herausgegebene Werk erscheint in zwei Bänden (SIK 2353 und SIK 2354) und wird um einen Spielband (SIK 2379) ergänzt. Die „Russische Klavierschule“ ist wahlweise mit und ohne Audio-CDs, auf denen die darin enthaltenen Stücke eingespielt wurden, erhältlich.

Um die ungebrochen starke Nachfrage nach Klavierliteratur dieser Art zu befriedigen, wurde der Band I der „Russischen Klaviermusik“ (SIK 2409) mit leichten bis mittelschweren Stücken von Komponisten aus Russland und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion zusammengestellt. Die Kompilierung dieser Edition, die sich keineswegs als Klavierschule, sondern als eine das Repertoire erweiternde Sammlung von Stücken versteht, erfolgte unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

· Der Schwierigkeitsgrad orientiert sich am zweiten Band der „Russischen Klavierschule“ und erreicht mit den anspruchsvolleren Stücken das Niveau des Spielbandes.

· Klangliche Attraktivität, formale Übersichtlichkeit und gute Fasslichkeit der Stücke stehen im Vordergrund. Auf mehrsätzige Werke wurde verzichtet.

· Die vorliegende Auswahl von Stücken präsentiert Klaviermusik aus Russland und den früheren Sowjetrepubliken in umfassender Breite. Dies gilt sowohl für den zeitlichen Rahmen (von Michail Glinka bis Sofia Gubaidulina; von Peter Tschaikowsky, Reinhold Glière und Alexander Gödicke bis Alfred Schnittke) als auch für die Vielfalt der unterschiedlichen Musiktraditionen in den verschiedenen Regionen (von Eino Tamberg bis Arno Babadschanjan; von Otar Taktakischwili bis Balys Dwarionas).

· Darüber hinaus berücksichtigt die Sammlung Stücke von im Westen nur wenig bekannten Autoren, die sich in der ehemaligen Sowjetunion wegen ihrer klangschönen Kompositionen für Kinder und Jugendliche einen Namen gemacht haben, z.B. Wladislaw Agafonnikow, Wartan Tigranjan, Lewko Kolodub, Andrej Sewastjanow.

· Innerhalb der Sammlung sind die Stücke unter Berücksichtigung technischer Ansprüche, Umfang und musikalischer Komplexität progressiv geordnet. Mit Bedacht wurde auf eine chronologische Einordnung verzichtet, um die musikalische Vielfalt durch direkte Gegenüberstellung älterer und zeitgenössischer Kompositionen zu verdeutlichen. Auf diese Weise wird jungen Spielern das natürliche Nebeneinander von moderner und traditioneller Tonsprache selbstverständlich.

· Neben spieltechnischen und musikalischen Gesichtspunkten wurde bei der Anordnung der Stücke darauf geachtet, auch programmatische Sinnzusammenhänge zu berücksichtigen. So werden etwa Kompositionen, die ein Naturerlebnis (Wald, Regen) schildern, einander gegenübergestellt. Weitere inhaltliche Koppelungen finden sich zu Themen wie Tageszeiten, Jahreszeiten usw.

· Darüber hinaus erwies es sich als sinnvoll, auch auf der formalen Ebene Bezüge zu schaffen, indem bestimmte Formkontraste (Toccata, Variation) oder stilistische Einheiten (Tänze und folkloristisch gefärbte Werke) einander zugeordnet wurden.

 

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