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Moritz Eggert: Uraufführung von „Pong” für Sextett in den USA

Eggert Talea Ensemble

In Seattle wird das amerikanische Talea Ensemble Moritz Eggerts Sextett „Pong“ am 10. April 2013 zur Uraufführung bringen.

Der in Heidelberg geborene Eggert hatte bereits 2002 eine Fassung für Septett komponiert, die im Sommer 2006 in Lyon zur Uraufführung gelangte.

Der Komponist zu seinem neuen Werk:
„’Pong’ (auch bekannt als ‚Computertennis’) war das erste richtige Computerspiel mit Breitenwirkung und hat immer noch einen legendären Ruf als das Spiel, das eine Milliarden Dollar schwere Computerspielindustrie ins Leben rief. Obwohl die Technik und Graphik heutiger Spiele natürlich weit fortgeschritten sind, ist die Basis aller Spielideen nach wie vor in ‚Pong’ zu finden: Objekte befinden sich in räumlicher Bewegung und treffen oder verfehlen sich. Man könnte argumentieren, dass man dasselbe über das Leben selber sagen könnte.
Die musikalische ‚Hoketus’-Technik (Das Aufteilen der einzelnen Noten eines Motivs auf mehrere Sänger/Spieler als wäre es eine Art Echo) wäre das musikalische Äquivalent von ‚Pong’. Mein Stück ist eine Art musikalisches Spiel, das einen imaginären ‚Schläger’ verwendet, der Noten trifft und verfehlt, sie zu anderen Spielern schickt, sie aufhält, etc.. Für solche Techniken braucht es immer mindestens zwei Spieler – ein ‚Hoketus’ funktioniert nicht, wenn man alleine ist.
Wenn wir Bewegung an sich studieren, erkennen wir, dass sie das Elementarste an Musik ist – ohne Bewegung irgendeiner Art gibt es keinerlei Klang. Ohne Klang gibt es keine Kommunikation. Ohne den Wunsch, etwas kommunizieren zu wollen, gibt es keinen wirklich guten Grund, etwas zu komponieren.
Daher lasse ich mich gerne auf das Grundprinzip von ‚Pong’ ein, genauso wie auf das Leben selber.“

10. April 2013
Seattle
Town Hall, 19:30 Uhr
Uraufführung: Moritz Eggert,
„Pong” für Sextett
Talea Ensemble

 

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