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Wiederaufnahme von Lera Auerbachs und John Neumeiers Ballett „Préludes CV“ in Hamburg

Mit der Ballettproduktion „Préludes CV“ erlebt am 8. Januar 2013 eine Choreographie nach Musik von Lera Auerbach an der Hamburgischen Staatsoper ihre Wiederaufnahme. Zur Musik der russisch-amerikanischen Komponistin entwickelte John Neumeier die Rollen aus den Charakteren seiner Tänzer. Das Ballett, John Neumeiers reiht Fragmente menschlicher Situationen scheinbar beziehungslos aneinander. So entsteht im Kopf für jeden Zuschauer eine eigene Handlung. 2003 wurde „Préludes CV“ in Hamburg uraufgeführt und dort 2004 zuletzt gezeigt.

Für John Neumeier ist »Préludes CV« eines seiner wichtigsten Ballette, teilt die Pressestelle des Hamburg Balletts mit: „Wie Menschen im wirklichen Leben, bleiben die Figuren des Balletts letztendlich enigmatisch, geheimnisvoll“, kommentiert Neumeier. „Ich sehe zwar, was sie tun (habe es selbst erfunden!), doch ich verstehe ihre Motive nicht immer. Ich kenne sie – ich kenne sie doch auch wieder nicht. Ihre Beziehungen scheinen unklar und wechseln öfter. Sie sind nicht berechenbar – genau wie wirkliche Menschen.“

Lera Auerbach komponierte „24 Präludien für Violine und Klavier op. 46“ und „24 Präludien für Violoncello und Klavier op. 47“ im Sommer 1999 kurz nacheinander. Beide Werke stehen in einem inneren Zusammenhang und Dialog. Lera Auerbach komponierte 2005 auch die Musik zu John Neumeiers Ballett „Die kleine Meerjungfrau“.

Wiederaufnahme „Préludes CV“ am 8. Januar 2013, 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen am 9., 11., 12. und 13. Januar, jeweils um 19:30 Uhr.

 

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