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Sol Gabetta und Hélène Grimaud erstmals gemeinsam mit Schostakowitsch auf Tournee

Zum ersten Mal werden die argentinischstämmige Cellistin Sol Gabetta und die französische Pianistin Hélène Grimaud am 19. Dezember 2012 gemeinsam im Großen Saal der Hamburger Laeiszhalle gemeinsam in einem Kammermusikrecital zu erleben sein. Auf dem Programm steht neben Werken von Johannes Brahms, Claude Debussy und Robert Schumann auch die Sonate d-Moll op. 40 für Violoncello und Klavier von Dmitri Schostakowitsch.

Sol Gabetta, die eine besondere Beziehung zu diesem russischen Komponisten hat und dessen zwei Cellokonzert sowie die Cellosonate bereits auf CD eingespielt hat, sagt in einem Interview für die Wochenzeitung „WELT am SONNTAG“ über Schostakowitsch:
„Ich finde, man kann in Schostakowitschs Musik ganz stark hören, wie der Komponist in seinen musikalischen Werken auch gegen die Politik und die Regierung schreibt, obwohl er gleichzeitig so anpassungsbereit war. Dieser Widerspruch, über den man zu Schostakowitschs Zeit gar nicht offen reden konnte, ist revolutionär. Für mich sind Komponisten immer spannend, die sich in ihrer Musik auch autobiographisch präsentieren. Hier spürt man die Seele eines Menschen.“ Und Hélène Grimaud ergänzt: „Für mich sind die Sonaten von Brahms und von Schostakowitsch pianistisch die größten Herausforderungen. Brahms hat eine Unmenge solistischer Passagen für Klavier in seine Cellosonate eingebaut, die mich auch körperlich ganz schön beanspruchen. Musikalisch gesehen ist Schostakowitsch wegen seiner scharfen Kontraste aber kaum weniger spannend. Es gibt bei Schostakowitsch so viele unterschiedliche Stimmungen, Brüche und Akzente, die faszinierend sind.“

 

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