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Elliott Carter ist tot

„Als junger Mann wollte ich immer für das Publikum schreiben“, sagte der große amerikanische Komponist Elliott Carter einmal. „Dann habe ich aber gelernt, dass es das Publikum nicht interessierte. Also habe ich entschieden, für mich selbst zu schreiben. Seitdem interessiert sich das Publikum.“

Am Montag, den 5. November 2012, ist Elliott Carter in New York im hohen Alter von 103 Jahren verstorben. Der zweimalige Pulitzer-Preisträger gilt als einer der wichtigsten Vertreter der zeitgenössischen Musik im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Die Uraufführung eines seiner jüngsten Werke liegt erst wenige Wochen zurück. Seine erste Oper „What next“ schrieb Carter im Alter von 90 Jahren. Seit vielen Jahrzehnten war Carter eng mit Pierre Boulez befreundet.

Carter schrieb eine Reihe großer Orchesterwerke und Instrumentalkonzerte. Aber auch sein reicher Kammermusikkatalog, darunter die Streichquartette, etliche Solosonaten, das Blechbläserquintett oder das berühmte Quintett für Klavier und Bläser erfreuen sich allergrößter Beliebtheit.

 

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