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Tan Dun und Jean Sibelius bei den Philharmonikern Hamburg – Presseecho

Das erste Abonnementkonzert zur Saisoneröffnung der Philharmonischen Konzerte Hamburg am 3./4. September 2012 in der Laeiszhalle Hamburg war ein voller Erfolg. Orchesterchefin Simone Young und ihre Philharmoniker Hamburg hatten den Mittelsatz aus Tan Duns „Death and Fire“ mit dem Titel „Self Portrait“ für Streichorchester an den Anfang gestellt. Ganz zum Schluss erklang die Sinfonie Nr. 7 C-Dur des finnischen Sinfonikers Jean Sibelius.

Das „Hamburger Abendblatt“ (4.9.2012) schrieb u.a. „(...) Tans typische Klangeffekte: Glissandi, klingende Chinoiserien und ein Kontrabassist als Trommler, alles dabei“. Und die „Welt“ (5.9.2012) berichtete: „(...) Als eine Hommage an die Ästhetik des Malers Paul Klee und seine oft sparsam-klaren Effekte, nicht als eine musikalische Illustration einzelner Bilder, will Tan Dun den Part ‚Self Portrait’ für Streichorchester daraus verstanden wissen. Ein Wispern durchzog die hohen Streicherstimmen, bevor das Geschehen in einer Mischung aus Geräusch und gestrichenem Ton Struktur annahm, was gleich wieder von disparaten Einwürfen konterkariert wurde. Dabei hatte etwa der Solo-Kontrabassist auf den Korpus seines Instrumentes klopfen und hämmern müssen. Später machten es ihm die Cellisten mit Schlägen der nackten Handflächen auf die Saiten ihrer Instrumente nach (...) Demgegenüber wirkte die siebte und letzte Sinfonie C-Dur op. 105 des Finnen Jean Sibelius zum Ausklang wie ein Fels in der Brandung. Unvermittelt, rätselhaft und von mythischer Kraft durchdrungen spannte Young die großen hymnischen Bögen dieses Werkes und bekannte sich genauso zu dessen abrupten Brüchen.“

 

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