Tahiti-Trott
| Komponist: | Schostakowitsch, Dmitri |
| Titel: | Tahiti-Trott |
| Untertitel: | "Tea for Two" von Vincent Youmans. Faksimile des Partiturautographs. Festgabe zum 60. Geburtstag von Hermann Danuser |
| Herausgeber: | Paul Sacher Stiftung |
| Ausgabe: | Faksimile / Partitur |
| Reihe: | Russische Musik der Moderne |
| Einband: | LN |
| Seitenzahl: | 71+5 |
| Format: | 40,0 x 30,5 cm |
| Editionsnummer: | SIK2402 |
| ISMN: | 9790003035000 |
| ISBN: | 978-3-935196-78-9 |
| Preis: | € 59,00 |
| Bemerkung: | Begleittexte in deutsch und englisch |
Beschreibung
Dmitri Schostakowitschs „Tahiti-Trott“, eine Orchesterbearbeitung des Vincent-Youmans-Song „Tea for two“, ist ein wahrer „Hit“ des Orchesterrepertoires. Die Anekdote, Schostakowitsch habe sie als Folge einer Wette mit dem Dirigenten Nikolaj Malko in der Rekordzeit von fünfundvierzig Minuten niedergeschrieben, mag diesen Erfolg noch befördert haben. Zu Lebzeiten Schostakowitschs jedoch war dem „Tahiti-Trott“ ein eher obskures Dasein beschieden. Nachdem die Transkription 1928-29 einige Male mit Erfolg gespielt worden war, wurde sie im Zuge der Hetzkampagnen gegen die westliche Unterhaltungsmusik bald zum Politikum, worauf sich Schostakowitsch von ihr distanzierte. Die Primärquellen – das Partiturautograph und ein Stimmensatz – befanden sich jahrzehntelang in der Privatsammlung Malkos, der 1929 in den Westen emigriert war. Erst Ende der 1970er Jahre gelangte der Stimmensatz in die Hände des Dirigenten Gennadi Roshdestwensky, der daraus die Partitur des ‚Tahiti-Trott’ rekonstruierte. Das Partiturautograph gelangte später in den Besitz der Paul Sacher Stiftung, die damit den Grundstein für ihre Schostakowitsch-Sammlung legte.

