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Tan Dun: Presse über den Ausnahme-Komponisten in Hamburg

„So viel Jubel für zeitgenössische Musik ist selten“, schreibt Werner Theurich in „Spiegel Online“ am 19. August anlässlich des Besuchs von Tan Dun beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2012. Der in den USA lebende chinesische Gegenwartskomponist ist ein echter Weltstar seiner Zunft. Nicht nur mit seiner Filmmusik zu „Tiger and Dragon“ ist er ins Bewusstsein eines großen Publikums getreten, auch seine berühmte „Water Passion“ oder die Oper „Marco Polo“ waren bei ihren jeweiligen Uraufführungen stets Events der Sonderklasse. Der frisch gebackene Bach-Preisträger Tan Dun hatte wegen der Erkrankung des Schlagzeugers Martin Grubinger für die eigentlich vorgesehene Uraufführung eines Schlagzeugkonzertes kurzerhand für Ersatz gesorgt. Am 18. August wurde anstelle dieses Werkes sein spontan komponiertes „Symphonic Poem of 4 Notes“ für Orgel und Orchester mit Cameron Carpenter als Solisten und dem NDR Sinfonieorchester uraufgeführt.

Theurich spricht in seinem Spiegel-Online-Beitrag von einer furiosen Eigenkomposition, bei der es sogar das Orchester nicht mehr auf den Sitzen gehalten habe. „Buchstäblich vom Flüstern zum Schrei evolutionierte Tan Duns Werk, bis die Orchestermusiker fast mit wütendem Ausbruch ‚B-A-C-H’ anstimmten.“

 

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