Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Paul Hindemith-Preis 2012 für Li Bo und Uraufführung eines Ensemblestücks

Der chinesische Komponist Li Bo bekam am 12. August 2012 in Anwesenheit von Rolf Beck, dem Intendanten des Schleswig-Holstein Musik Festivals, Anke Spoorendonk, der Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein und Barbara Kisseler, der Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, den Paul Hindemith-Preis 2012 im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals verliehen.

2012 wurde der Paul Hindemith-Preis durch einen Wettbewerb ausgelobt. In Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium der Volksrepublik China, der Hindemith-Stiftung und der NDR-Reihe „das neue werk“ hatte das Schleswig-Holstein Musik Festival den chinesisch-deutschen Kompositionswettbewerb „ConTempo“ ausgeschrieben. Mit dem Gewinner des 1. Preises – Li Bo, geboren 1988 in der Provinz Jilin –, kürte die Jury gleichzeitig den Preisträger des Paul Hindemith-Preises 2012.

Li Bo wurde 1988 in der Provinz Jilin geboren und begann bereits früh seine Klavier- und Kompositionsstudien. Seit 2007 ist er Kompositionsstudent in der Klasse von Tang Jian-Ping am Central Conservatory of Music Beijing. Der Besuch einer Reihe von Meisterklassen im In- und Ausland verhalf dem Werk von Li Bo zu einer großen stilistischen Breite. Daneben zeichnet sich sein Schaffen durch die Arbeit mit vielfältigen Klangfarben sowie klare musikalische Strukturen aus. Neben Werken in kammermusikalischer Besetzung gehören zu Lis bekannteren Kompositionen solche, die auch für traditionell chinesische Instrumente geschrieben sind, z.B. „Dream“ für Guzheng, „Memory of Snow“ für Sheng und chinesisches Orchester oder „The Leaves“ für Erhu und Klavier.

Li Bos am 12. August 2012 in Hamburg uraufgeführtes Werk „Mondlicht – Stadtmauer – Prosadichtung – Kammermusik“ für 11 Instrumente erscheint in unserem Hause als Druckausgabe.

 

» Zeige alle News