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Lucerne Festival: Schweizer Erstaufführung von Sofia Gubaidulinas „Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes“

Lucerne Festival 2012

Im Rahmen des Lucerne Festival 2012 erlebt Sofia Gubaidulinas großes Oratorium „Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes“ für Soli, Chöre, Orgel und Orchester (in russischer Sprache) seine schweizerische Erstaufführung am 19. August 2012 durch die Solisten Raminta Vaicekauskaite (Sopran), Mati Turi (Tenor), Vytautas Juozapaitis (Bariton), Gennadi Bezzubenkov (Bass), den Chor „Latvija“ und die Junge Philharmonie Zentralschweiz. Die Leitung übernimmt der estnische Dirigent Andres Mustonen.

Gubaidulinas großes Oratorium nach Texten des Evangelisten Johannes besteht aus den Teilen „Johannes-Passion“ und „Johannes-Ostern“. Die 90-minütige „Johannes-Passion“ schrieb die Komponistin im Auftrag der Bachakademie Stuttgart. Es ist die erste russische Passionsvertonung überhaupt. Einen Kontrast zu den dunklen Ereignissen der Passion bildet das ein Jahr später im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks komponierte, knapp einstündige Osteroratorium nach Johannes, das den Auferstehungs- und Erlösungsgedanken thematisiert und in helleren, lyrischeren Tönen gehalten ist. Damit vollendet sich Gubaidulinas Johannes-Zyklus, den sie als ihr ‚opus summum’ bezeichnet.
Die Uraufführung des kompletten Zyklus fand am 16. März 2002 in der Hamburger St.-Michaelis-Kirche unter der Leitung von Valery Gergiev statt.

19. August 2012
Luzern
Lucerne Festival, KKL Konzertsaal, 18:30 Uhr (Konzerteinführung: 17:30 Uhr)
Schweizer Erstaufführung: Sofia Gubaidulina,
„Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes“ für Soli, Chöre, Orgel und Orchester (in russischer Sprache)
Raminta Vaicekauskaite (Sopran), Mati Turi (Tenor),
Vytautas Juozapaitis (Bariton), Gennadi Bezzubenkov (Bass)
Staatl. Akademischer Chor „Latvija“
Junge Philharmonie Zentralschweiz
Andres Mustonen (Leitung)

 

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