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Salzburger Festspiele: Österreichische Erstaufführung von Mussorgskis „Lieder und Tänze des Todes” für Tenor

Salzburger Festspiele

Nach der erfolgreichen Uraufführung von Alexander Raskatovs Bearbeitung der „Lieder und Tänzen des Todes“ für Tenor und Orchester von Modest Mussorgski mit Zwischenspielen am 26. Mai 2012 in St. Petersburg, erlebt die Neufassung zwei Monate später am 30. Juli 2012 ihre österreichische Erstaufführung bei den Salzburger Festspielen. Die Festspiele finden in diesem Jahr vom 20. Juli bis 2. September statt.

Wie auch bei der Uraufführung und einem Konzert beim Festival „New Horizons” am 2. Juni in St. Petersburg wird das Orchester des St. Petersburger Mariinski-Theaters unter der Leitung von Valery Gergiev die Raskatov-Bearbeitung präsentieren.

Modest Mussorgskis „Lieder und Tänze des Todes“ entstanden in den Jahren 1875 bis 1877. Zu Lebzeiten fand Mussorgski keine Möglichkeit der Veröffentlichung seines Zyklus, den er selbst einmal als „Totentanzlieder“ bezeichnet hatte. Der Text stammt von Arseni Golenischtschew-Kutusow, mit dem Mussorgski persönlich befreundet war.

Alexander Raskatov gesteht, dass er Mussorgskis „Lieder und Tänze des Todes“ für sich persönlich immer als eine Art „musikalische Bibel“ aufgefasst habe. Für jeden Komponisten, der sich erneut an eine Neuinstrumentierung wage, werde es im Anschluss an diese großen Vorbilder immer schwieriger, neue Aspekte hinzuzufügen. Er aber habe sich besonders auf die vielen Nuancen konzentriert, die die Texte noch in sich trügen.

30. Juli 2012
Salzburg
Festspiele, Großes Festspielhaus, 20:30 Uhr
Österreichische Erstaufführung: Modest Mussorgski / Alexander Raskatov,
„Lieder und Tänze des Todes”. Neufassung für Tenor und Orchester
Sergei Semishkur (Tenor)
Orchester des Mariinski-Theaters
Valery Gergiev (Leitung)

 

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