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Momo mit Musik von Auerbach, Schnittke und Schostakowitsch in Karlsruhe

Michael Endes Kinderroman „Momo“ kennt fast jedermann. Das große Werk des 1995 verstorbenen Schriftstellers und Schöpfers auch des unvergessenen Buches „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erzählt darin vom kleinen Mädchen Momo, das in einer Zeit lebt, in der die Tage und Wochen immer kürzer werden. Die Macht wird allmählich von den grauen Herren übernommen. Aber Meister Hora, der geheimnisvolle Verwalter der Zeit, beschließt, Momo mit der Schildkröte Kassiopeia gegen die Machthaber und ihre Vorstellung der Zeit antreten zu lassen. Ihre einzige Hilfe: die Stundenblume, die ihr eine Stunde Zeit lässt.

Am Badischen Staatstheater Karlsruhe hat Tim Plegge nun eine Vertanzung des berühmten Stoffes realisiert, die am 21. April 2012 uraufgeführt werden wird. Er verwendet darin unter anderem die 24 Präludien und das Postludium für Violine und Klavier, „Fragile Solitudes“ für Streichquartett und Orchester von Lera Auerbach sowie Ausschnitte aus diversen Filmmusiken, der „Gogol-Suite“ und der Suite im alten Stil für Violine und Klavier von Alfred Schnittke. Auch die Kammersinfonie op. 110a von Dmitri Schostakowitsch und Rudolf Barschai dient zur Untermalung des ebenso spannenden wie farbenprächtigen Ballettes.

 

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