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Mieczyslaw Weinberg: Konzert für Klarinette und Streichorchester erlebt deutsche Erstaufführung in Heidelberg

Der Solist Nikolaus Friedrich (Klarinette) und das Neuenheimer Kammerorchester werden am 17. März 2012 Mieczyslaw Weinbergs Konzert für Klarinette und Streichorchester in der Heidelberger St. Raphael Kirche zur deutschen Erstaufführung bringen.

Weinbergs Konzert für Klarinette und Streichorchester op. 104 entstand in der Zeit vom 31. Mai bis 30. Juni 1970. Weinbergs Affinität zur Klarinette zeigte sich schon in seiner Sonate für Klarinette und Klavier (op. 28) aus dem Jahr 1945 und in der kurz vor seinem Tod entstandenen 4. Kammersinfonie (op. 153) aus dem Jahr 1992. Der formale Aufbau des Konzerts ist mit der Satzanordnung „schnell – langsam – schnell“ traditionell. Das Eröffnungs-Allegro ist ökonomisch strukturiert, die Klarinette blüht schrittweise zu oszillierenden Figurationen gegen eine Pizzicato-Begleitung auf. Der langsame 2. Satz erweitert sich eigenständig zu einem gefühlvollen rhapsodischen Abschnitt. Der darauf folgende traurige und freche Tanz des Finales ist extrem charakteristisch und wird von einem Kontrast-Thema, einer Mischung aus Marschcharakter und einer Erinnerung an den ersten Satz bestimmt, bevor die aggressive Wandlung einsetzt.

17. März 2012
Heidelberg
Katholische Kirche St. Raphael
Deutsche Erstaufführung: Mieczyslaw Weinberg,
Konzert für Klarinette und Streichorchester
Nikolaus Friedrich (Klarinette)
Neuenheimer Kammerorchester
Matthias Metzger (Leitung)

 

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