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Deutschlandradio Kultur strahlt Erfurter „Lady Magnesia“ aus

Deutschlandradio Kultur strahlt am Montag, 13. Februar 2012 um 20.03 Uhr, eine Aufzeichnung der Oper „Lady Magnesia“ von Mieczyslaw Weinberg vom Theater Erfurt (02.02.2012) aus. Seit der Wiederentdeckung seiner Auschwitz-Oper „Die Passagierin“ im Jahr 2010 findet Weinbergs OEuvre immer mehr Interesse. Weinbergs Kammeroper „Lady Magnesia“ erlebte nun ebenfalls mehr als 35 Jahre nach ihrer Entstehung ihre szenische Uraufführung in Erfurt.

Die skurrile Geschichte der Oper „Lady Magnesia“ fußt auf einer Komödienvorlage Bernard Shaws. Der eifersüchtige Sir George Fitztollemache beschließt, seine Gattin umzubringen, deren Herz an den Lakaien Adolphus Bastable vergeben scheint. Ein nächtliches Treffen der Eheleute verändert die Situation jedoch. Adolphus wird Opfer eines Giftanschlags des Hausherrn. Durch die Einnahme eines aus Gips bestehenden angeblichen Gegengiftes ist der Hausfreund schließlich im Tod zu seinem eigenen Standbild versteinert. Pietätvoll richten Sir und Lady Fitztollemache Adolphus’ Statue auf, die in gleichsam segnender Gebärde die Arme über die Fitztollemaches ausbreitet.

Deutschlandradio Kultur
13.02.2012 · 20:03 Uhr
Oper in deutschen Ländern
Theater Erfurt, Studio
Aufzeichnung vom 2.2.12
Mieczysław Weinberg
"Lady Magnesia"
Oper in einem Akt (Szenische Uraufführung)
Libretto: Mieczysław Weinberg
nach Bernard Shaws Farce "Passion, Poisen and Petrification"
Sir George Fitztollemache - Marwan Shamiyeh
Lady Magnesia, seine Gattin - Marisca Mulder
Phyllis, Zimmermädchen - Stéphanie Müther
Adolphus Bastable, Hausdiener - Máté Sólyom-Nagy
Mitglieder des Philharmonischen Chores Erfurt
Philharmonisches Orchester Erfurt
Leitung: Samuel Bächli

 

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