Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

Gija Kantschelis „Ilori“ erlebt finnische Erstaufführung

Rasché Quartet

Im November 2011 erfuhr Gija Kantschelis „Ilori“ in einer Fassung für Saxophonquartett und Orchester (Bearb.: Nikoloz Memanischwili) in Basel seine Uraufführung durch das Raschèr Saxophon Quartett und das Sinfonieorchester Basel. Wenige Tage später kam das Werk dann auch zu seiner Erstaufführung in Deutschland (Dresden). Beide Aufführungen wurden von Dennis Russell Davies geleitet.

In Kotka folgt nun am 22. Februar 2012 die finnische Erstaufführung. Es spielt das Raschèr Saxophon Quartett, diesmal begleitet durch die Kymi Sinfonietta, unter der Leitung von Yasuo Shinozaki.

„Ilori“ ist ein Gemeinschaftsauftrag des Sinfonieorchesters Basel, der Dresdner Philharmonie und der Kymi Sinfonietta. Die Bearbeitung entstand auf Anregung des Raschèr Saxophon Quartetts, für das Kantscheli bereits sein „Amao omi“ geschrieben hatte.

Gija Kantscheli zu seinem Konzertwerk:

„’Amao omi’ (Sinnloser Krieg) ist der Titel eines Gedichtes von Wascha Pschawela. So nannte ich die ursprüngliche Fassung meines Werkes für Saxophonquartett und Kammerchor, die im Jahre 2005 entstand, drei Jahre vor den tragischen Ereignissen (Kaukasuskrieg) im August 2008. Der neuen Fassung für Saxophonquartett und Orchester, die der junge Komponist Nika Memanischwili angefertigt hat, entschloss ich mich, den Namen der Ilori-Kirche zu geben, da die in diesem Werk zum Ausdruck kommenden Gefühle des Bedauerns und der Empörung aufs Beste meinen Emotionen angesichts der oben beschriebenen schändlichen Taten entsprechen.“

22. Februar 2012
Kotka
Kotka Concert Hall, 19 Uhr
Finnische Erstaufführung: Gija Kantscheli/Nikoloz Memanischwili,
„Ilori“ für Saxophonquartett und Orchester
Raschèr Saxophon Quartett
Kymi Sinfonietta
Leitung: Yasuo Shinozaki

Weitere Aufführung: 23. Februar 2012

 

» Zeige alle News