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Weinbergs „Lady Magnesia“ erlebt szenische Uraufführung in Erfurt

Theater Erfurt

Mieczyslaw Weinbergs Oper „Lady Magnesia“ beruht auf Bernard Shaws Theaterstück „Passion, Poison and Petrification“. Der Einakter erlebte seine Uraufführung 2009 beim ersten internationalen Weinberg-Festival in Liverpool.

Am 2. Februar 2012 nun kommt das 1975 entstandene Werk in einer deutschsprachigen Adaption von Hans-Ulrich Duffek zur szenischen Uraufführung und deutschen Erstaufführung im Theater Erfurt. Die musikalische Leitung übernimmt Samuel Bächli.

Die skurrile Geschichte der Oper „Lady Magnesia“ fußt auf einer Komödienvorlage Bernard Shaws. Der eifersüchtige Sir George Fitztollemache beschließt, seine Gattin umzubringen, deren Herz an den Lakaien Adolphus Bastable vergeben scheint. Ein nächtliches Treffen der Eheleute verändert die Situation jedoch. Adolphus wird Opfer eines Giftanschlags des Hausherrn. Durch die Einnahme eines aus Gips bestehenden angeblichen Gegengiftes ist der Hausfreund schließlich im Tod zu seinem eigenen Standbild versteinert. Pietätvoll richten Sir und Lady Fitztollemache Adolphus’ Statue auf, die in gleichsam segnender Gebärde die Arme über die Fitztollemaches ausbreitet.

2. Februar 2012
Erfurt
Theater Erfurt, Studio, 20 Uhr
Szenische Uraufführung / deutsche Erstaufführung: Mieczyslaw Weinberg,
LADY MAGNESIA. Oper in einem Akt nach Bernard Shaw
Musikalische Leitung: Samuel Bächli
Weitere Aufführungen: 1./6./20.3., 18.4. und 15.5.2012

 

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