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„Lebensrhythmus in Klang verwandelt“ – Moritz Eggerts „Puls“ in München uraufgeführt

Die Uraufführung des neuen Orchesterwerkes „Puls“ für Orchester von Moritz Eggert mit den Münchner Philharmonikern unter Zubin Mehtas Leitung am 17. November 2011 in München hat begeisterte Publikumsreaktionen und ein breites Medienecho gefunden.

Die Süddeutsche Zeitung etwa schreibt zum Ereignis:

„’Puls’ dauert etwa 20 Minuten und bestätigt den für Eggert so typischen, unideologischen Umgang mit Material. Alles ist zunächst gut, wenn es klingt. Noch besser ist es, wenn es nicht so klingt, wie Neue Musik in den Ohren vieler Spezialisten zu klingen hat. Eggert scheut Populismus nicht. Muss er auch nicht. Wenn es zu blöd werden sollte, ist er schon längst woanders, das Komponieren beherrscht er, so kann er sich einiges erlauben.
‚Puls hat als Grundidee den Lebensrhythmus des menschlichen Organismus. Das Stück beginnt mit einer kleinen Handtrommel, ein Streicherquietschen im selben Puls tritt hinzu, die erste Geige formuliert eine kurze Melodie, die Hörner schnaufen ohne Ton. Immer wieder übernehmen andere Instrumentengruppen die Führung, eine schön plastische Raumwirkung entsteht so. Und immer wieder Crescendi, bratzendes Blech, überhaupt Bläsermassierungen. (...) sehr effektvoll, sehr munter – die Struktur ist der Verlauf, kein Rätselwerk. Am Ende ein letztes Schnaufen. Puls aus, tot.“
(SZ, 19.11.2011)

17.11.2011
München
UA Moritz Eggert,
„Puls“ für Orchester
(Münchner Philharmoniker
Ltg.: Zubin Mehta)

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