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Lin Yangs „Nach Norden“ erlebt Uraufführung in Freiburg

Morat Institut

Am 29. November 2011 kommt es im Morat-Institut in Freiburg zur Uraufführung des Kammermusikwerks „Nach Norden“ für Bassklarinette, ein neues Stück der 1982 in Beijing geborenen Lin Yang.

Die heute in Köln lebende Komponistin besuchte von 1995 bis 2001 das Zentralkonservatorium in Beijing, um Klavier und Komposition zu studieren. Von 2001 bis 2006 studierte sie, ermöglicht durch zwei Stipendien, am Zentralkonservatorium bei Prof. Guoping Jia Komposition und Neue-Musik-Analyse. Dort absolvierte sie im Juli 2006 das Bachelor-Examen und studierte seit 2007 bei Cornelius Schwehr in Freiburg. Im Mai 2009 erhielt die Komponistin einen Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Lin Yang zu ihrem Werk:
„’Nach Norden’ ist mit meiner Reise von Deutschland nach Schweden eng verbunden. Vom Schwarzwald zum Meer, Schein und Sein der Töne und die Streberichtung der Tonlage verhalten sich genau wie das Auf und Ab eines allmählich noch tiefer werdenden Erdreliefs. Tonhöhe, Klangfarbe, Notenwerte, Rhythmik, Tontechnik, Klangmaterial, sich einander annähernde Klangeffekte oder geringe Unterschiede stehen im Wechsel zwischen zwei Polen. Fern und nah, hell und dunkel, die Grenze zwischen Klarheit und Unklarheit wird aufgeweicht. Die Pause ist die unhörbare Kontinuität der Klänge. Ein rauer Klang, der aus der Reibung von Alufolie und Klarinettenrohr erzeugt wird, geht heimlich durch langsame Schwankung in die Stille. Licht und Schatten laufen zusammen nach vorne, nach Norden.“

Das Konzert findet im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes von Ensemble Recherche und der Musikhochschule Freiburg statt.

29. November 2011
Freiburg
Morat-Institut, 19:15 Uhr
Uraufführung: Lin Yang,
„Nach Norden“ für Bassklarinette solo
Shizuyo Oka (Bassklarinette)

 

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