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RUSSALKA. Oper in 4 Akten nach Alexander
Puschkins gleichnamigem Poem

Komponist: Dargomyschski, Alexander
Textdichter: Dargomyschski/Marten,Christian / Molnárová, Larissa
Opus/Jahr: (1843-1855)
Gattung: Oper
Besetzung: 3(Picc),2,2,2 – 4,2,2Kornette,3,Ophikleide – Pk, kl.Tr, gr.Tr, Harfe, Streicher - 2 S, MS, T, Bar, 2 B, Sprechrolle, gem. Chor, Ballett
Uraufführung: 16.05.1856 / St. Petersburg / RUS

Inhalt:

Die Müllerstochter Natascha hat ein Verhältnis mit dem Fürsten. Als sie jedoch schwanger wird, verlässt er sie und verheiratet sich standesgemäß. Nataschas Vater beschwört geldgierig seine Tochter, sich mit der angebotenen Abfindung zu trösten, das verzweifelte Mädchen aber stürzt sich in den Fluss. Die Hochzeit des Fürsten wird vom Gesang der in eine Nixe verwandelten Natascha gestört, die er nicht zu vergessen vermag. Die Fürstin spürt die Bedrohung, beklagt die Unruhe ihres Mannes und seinen Hang zur Einsamkeit. Dieser fühlt sich unwiderstehlich zum Ort seiner einstigen Liebe hingezogen. Er meint, am Flussufer weibliche Stimmen zu hören. Unerwartet begegnet er dem wahnsinnig gewordenen Müller, der ihm in wirren Andeutungen von Nataschas Schicksal berichtet. In ihrem Unterwasserpalast auf dem Grunde des Dnjepr beauftragt die Flussnixe Russalka (Natascha) ihre zwölfjährige Tochter Russalotschka, den Fürsten zum Fluss zu locken. Das Mädchen trifft ihn, offenbart, dass er sein Vater sei und dass Natascha auf ihn warte. Auf der Suche nach ihrem Mann muss die Fürstin erleben, wie der Fürst vom Müller in den Fluss gestoßen und von den Russalken in die Tiefe gezogen wird.