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Oper „Gogol“ von Lera Auerbach erlebt Uraufführung in Wien

Theater an der Wien

Im Theater an der Wien kommt es am 15. November 2011 zur Uraufführung von Lera Auerbachs neuer Oper „Gogol“. Der aus St. Petersburg stammende Dirigent Vladimir Fedoseyev leitet am Konzertabend das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und den Arnold Schoenberg Chor. Regie führt Christine Mielitz.

Die Komponistin behandelt in ihrer neuen Oper die letzte Lebensphase des großen, russischen Dichters ukrainischer Herkunft. Auerbach nähert sich Nikolai Gogol, dessen 150. Todestag am 4. März 2012 gedacht werden wird und der als Vater der modernen russischen Literatur gilt, aber nicht rein biografisch, sondern versucht für den sterbenden Dichter eine eigene poetische und musikalische Sprache zu finden.

Bevor sie mit der Arbeit an dieser Oper begonnen habe, erzählt Auerbach, habe sie das vollständige Werk Gogols noch einmal gelesen, aber auch mehr als zwanzig Bücher, die über ihn geschrieben wurden. „Für die Oper wollte ich keine historische Darstellung von Gogols Leben schaffen, sondern eine Art Traumvision seiner inneren Leidenschaften, seines Wahnsinns und seiner Genialität. ‚Gogol’ ist letztendlich eine russische Oper, und die russische Geschichte ist ein alptraumhaftes Märchen, aus dem dieses Land vielleicht nie erwachen wird.“

Weitere Aufführungen sind für den 18., 21., 24. und 26. November 2011 im Theater an der Wien vorgesehen.

15. November 2011
Wien
Theater an der Wien, Das neue Opernhaus, 19:30 Uhr
Uraufführung: Lera Auerbach,
„Gogol“. Oper in drei Akten mit einem Prolog und einem Epilog (in russischer Sprache)
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Arnold Schoenberg Chor
Musikalische Leitung: Vladimir Fedoseyev
Regie: Christine Mielitz

 

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