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Basel: Uraufführung von Gija Kantschelis „Ilori“

Sinfonieorchester Basel

Am 9. November 2011 erlebt Nikoloz Memanischwilis Fassung für Saxophonquartett und Orchester von Gija Kantschelis „Ilori“ ihre Uraufführung im Baseler Stadt-Casino durch das Raschèr Saxophon Quartett und das Sinfonieorchester Basel.

„Ilori“ ist ein Gemeinschaftsauftrag des Sinfonieorchesters Basel, der Dresdner Philharmonie und der Kymi Sinfonietta. Die Bearbeitung entstand auf Anregung des Raschèr Saxophon Quartetts, für das Kantscheli bereits sein „Amao omi“ geschrieben hatte. Die Uraufführung in Basel und die nur drei Tage später erfolgende deutsche Erstaufführung in der Dresdner Frauenkirche werden von Dennis Russell Davies geleitet.

Gija Kantscheli zu seinem Konzertwerk:

„’Amao omi’ (Sinnloser Krieg) ist der Titel eines Gedichtes von Wascha Pschawela. So nannte ich die ursprüngliche Fassung meines Werkes für Saxophonquartett und Kammerchor, die im Jahre 2005 entstand, drei Jahre vor den tragischen Ereignissen (Kaukasuskrieg) im August 2008. Der neuen Fassung für Saxophonquartett und Orchester, die der junge Komponist Nika Memanischwili angefertigt hat, entschloss ich mich, den Namen der Ilori-Kirche zu geben, da die in diesem Werk zum Ausdruck kommenden Gefühle des Bedauerns und der Empörung aufs Beste meinen Emotionen angesichts der oben beschriebenen schändlichen Taten entsprechen.“

9. November 2011
Basel
Stadt-Casino, Musiksaal, 19:30 Uhr / Einführung durch Roland Fleig (Hans Huber-Saal), 18:30 Uhr
Uraufführung: Gija Kantscheli / Nikoloz Memanischwili,
„Ilori“ für Saxophonquartett und Orchester
Raschèr Saxophon Quartett
Sinfonieorchester Basel
Leitung: Dennis Russell Davies

12. November 2011
Dresden
Frauenkirche, 20 Uhr
Deutsche Erstaufführung
Raschèr Saxophon Quartett
Dresdner Philharmonie
Leitung: Dennis Russell Davies

 

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