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Uraufführung von Krzysztof Meyers „Imaginary Variations“ in Chicago

Meyer Imaginary Variations

Krzysztof Meyers „Imaginary Variations“ für Violine und Klavier wurde von der amerikanischen Geigerin Jannet Packer in Auftrag gegeben. Diese wird das Werk zusammen mit Geoffrey Burleson (Klavier) am 9. November 2011, dem polnischen Unabhängigkeitstag, in Chicago im polnischen Generalkonsulat zur Uraufführung bringen.

Der Komponist zu seinem neuen Kammermusikwerk:

„Ich gehöre zu jenem Personenkreis, der sich die von Debussy wunderbar formulierte Philosophie zu Eigen macht, wonach Musik dort beginnt, wo Worte enden. Entgegen einer in den letzten 100 Jahren weit verbreiteten Ansicht bin ich davon überzeugt, dass es die Aufgabe des Komponisten ist, Musik zu schreiben und nicht darüber zu reden. Selbst wenn meine technischen und ästhetischen Kommentare zu einer meiner Kompositionen für Zuhörer einen gewissen Wert haben sollten, würde solch ein Kommentar bewirken, dass ich meine eigene Vision des Werkes dem Zuhörer gleichsam aufdränge. Die Macht der Musik ist jedoch ein Geschenk, das in der Lage ist, bei den Zuhörern verschiedene Reaktionen hervorzurufen.

Daher beschränke ich mich darauf, nur soviel zu verraten, dass die ‚Imaginary Variations’ von den herrlichen Aufnahmen Janet Packers inspiriert wurden, die ich mir mit großem Vergnügen vor Beginn meiner Arbeit angehört habe. Der Titel leitet sich von der Tatsache ab, dass diese Komposition ähnlich wie eine klassische Variationsform gebaut ist und dass das Publikum auf die ständigen Veränderungen der musikalischen Ideen hören kann. In Wahrheit jedoch sind die zwölf kurzen Teile des Werkes keine echten Variationen, auch wenn sie einige Zusammenhänge und Ähnlichkeiten aufweisen.“

9. November 2011
Chicago
Polnisches Generalkonsulat
Uraufführung: Krzysztof Meyer,
„Imaginary Variations“ für Violine und Klavier
Janet Packer (Violine), Geoffrey Burleson (Klavier)

 

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