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Interview mit Lera Auerbach über The Blind und Gogol im Opernglas

Gleich zwei bedeutende Uraufführungen richten derzeit den Blick auf die „Opernkomponistin“ Lera Auerbach. Am 13. Oktober 2011 war Auerbachs Oper „The Blind“ nach einem Sujet von Maurice Maeterlinck am Konzerthaus Berlin zur Uraufführung gelangt. Es handelt sich um die ersten Oper für Chor a cappella der Musikgeschichte überhaupt.

Eines der umfangreichsten Projekte, an dem die Komponistin in den letzten Monaten gearbeitet hat, ist darüber hinaus die russischsprachige Oper „Gogol“, die am 15. November 2011 nun am Theater an der Wien uraufgeführt wird. Das Libretto schrieb die Komponistin nach ihrem gleichnamigen Theaterstück. Der musikalische Leiter der Produktion ist Vladimir Fedoseyev. Als Regisseurin wurde Christine Mielitz verpflichtet. Weitere Aufführungen sind für den 18., 21., 24. und 26. November 2011 in Wien vorgesehen.

Anlässlich der beiden prominenten Opernproduktionen führte Dr. Thomas Baltensweiler in der Opernzeitschrift „Das Opernglas“ (Ausgabe 11/2011) ein umfangreiches Interview mit der Komponistin. Sie liebe es, für Stimmen zu schreiben, verrät Lera Auerbach hier, eigentlich tue sie es sogar am liebsten. Auch in ihren Instrumentalstücken gebe es gewissermaßen ein vokales Element.

Zur neuen Oper „Gogol“ sagt sie:
„Die Oper ist eine Fantasie über das Leben von Nikolai Gogol, der in gewisser Weise der Kafka der russischen Literatur ist. Ich bin fasziniert von der Leidenschaftlichkeit, den Obsessionen und den Konflikten, die Gogol geprägt haben. Er war von einer inneren Unrast getrieben, hat es nirgendwo wirklich lange ausgehalten.

 

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