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KRIEG UND FRIEDEN. Oper in 13 Bildern nach dem
gleichnamigen Roman von Leo Tolstoi

Komponist: Prokofjew, Sergej
Textdichter: Prokofjew, Sergej / Prokofjewa-Mendelsohn, Mira
Opus/Jahr: 91 (1941-1952)
Gattung: Oper
Besetzung: 4 S, 6 MS, 4 A, 19 T, 1 Bar, 15 Bar, 3 Stumme Rollen, 2 Spechrollen - 3,3,3,3 - 4,3,3,1 - Pk, Schl (4-5 Spieler: u.a. Glsp, Xyl), Harfe, Streicher
Uraufführung: D

Inhalt:

Fürst Andrej Bolkonski, bei der Familie des Grafen Rostow zu Gast, hängt allein seinen Gedanken nach. Vom Leben enttäuscht, zweifelt er am Sinn des Daseins. Als er aber Rostows Tochter Natascha mit ihrer Cousine Sonja beobachtet, wird er von Nataschas Anmut bezaubert und schöpft wieder Hoffnung. Im nächsten Winter begegnen sie sich auf einem Ball und verlieben sich ineinander. Der alte Fürst Bolkonski widersetzt sich jedoch der Verbindung seines Sohnes mit Natascha und hat daher Andrej für längere Zeit ins Ausland geschickt. Als Graf Rostow und Natascha den alten Fürsten besuchen wollen, werden sie von diesem nicht empfangen. Hélène Besuchowa gibt eine Soirée und stellt Natascha ihrem Bruder Anatol Kuragin vor, der von der jungen Frau ganz hingerissen ist. Diese ist vom Warten auf Andrej ermüdet und vom Verhalten des alten Fürsten tief gekränkt. So lässt sie sich von Kuragins Liebeserklärung blenden. Kuragin ist bereits verheiratet, plant jedoch Natascha zu entführen. Der Plan wird aber von der eingeweihten Sonja verraten und kann so vereitelt werden. Pierre Besuchow klärt Natascha darüber auf, dass Kuragin bereits verheiratet sei und nicht die Absicht gehabt habe, sie zu heiraten. In ihrer Verzweiflung und Scham unter-nimmt sie einen Selbstmordversuch. Graf Besuchow stellt seinen Schwager Anatol zur Rede und zwingt ihn, Nataschas Briefe herauszugeben und die Stadt zu verlassen. Kurze Zeit später kommt die Nachricht, dass Napoleon in Rußland einmarschiert ist. Andrej hat von Nataschas Episode mit Kuragin erfahren und beschließt, dem ehrenvollen Tod bei der Schlacht von Borodino nicht auszuweichen. Daher schlägt er auch die Berufung in den Generalstab aus. Während die Meldungen einer drohenden Niederlage Napoleon sehr beunruhigen, treffen die Russen die Entscheidung, Moskau aus taktischen Gründen zeitweilig dem Feind zu überlassen. Als die Franzosen plündernd durch Moskau ziehen, versuchen einige zurückgebliebene Bewohner, die Stadt in Brand zu stecken. Auf das nun herrschende Chaos reagieren die Franzosen, indem sie jeden Brandstifter auf der Stelle erschießen. Versehentlich wird auch Besuchow verhaftet, sein Leben jedoch geschont. In einer Bauernstube pflegt Natascha den schwerverletzten Andrej. Beide versöhnen sich und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Dann aber stirbt er in Nataschas Armen. Auf dem Rückzug der Franzosen aus Moskau werden alle entkräfteten Kriegsgefangenen erschossen. Kurz darauf werden die übriggebliebenen Häftlinge von Partisanen befreit, und man preist den errungenen Sieg in der Hoffnung auf baldigen Frieden.

Sätze:

Epigraph
Ouvertüre
Arie des F. Andrej
Duett Natascha/Sonja
Arie des F. Andrej
Ball bei den Jekat. Bojaren
6a) Szene b) Masurka c) Szene d) Walzer, Szene And/Nat
Szene Rostow/Natascha
Szene des alten Fürsten
Szene der Natascha
Vorspiel
Szene des Elen
Tanz
Briefszene und Arie der Natascha
Tanz, Auftritt des Rostow
Szene Anatol/Dolochow
Szene Anatol/Balaga
Szene und Arie des Dolochow
Auftritt der Achrosimowa
Szene des Pjer
Szene Natascha/Pjer
Auftritt des Dr. Metiwje
Szene Anatol/Pjer
Briefszene des Pjer
Vorspiel u. Chor a) Chor b) Chorszene
Szene und Arie des F. Andrej
Arie des F. Andrej a) Szene
Chorszene
Szene und Arie des Kutusow
29a) Chorszene b) Szene Andrej/Kutusow
Chor

Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.

In Druckausgaben:

Prokofjew, Sergej