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MINDIA. Oper in 3 Akten nach der gleichnamigen
Dichtung von Wascha Pschawela

Komponist: Taktakischwili, Otar
Textdichter: Tabukischwili (grusin) / Alexandrow, E. (russ.)
Gattung: Oper
Besetzung: 1S, 1T, 1Bar, 2B 3,3,3,3 - 4,4,3,1 - Pk, Schl, Harfe, Klav, Streicher

Inhalt:

In der märchenhaften Vergangenheit Georgiens lebt der Jüngling Mindia, welcher mit der Fähigkeit begabt ist, die der Welt der Pflanzen und Tiere innewohnenden „Stimmen der Natur“ zu verstehen. Er ist erfüllt von deren Botschaft von einem Leben in Liebe und Eintracht. Daher verweigert er sich der Forderung des Vaters, Blutrache an Tschalchia zu nehmen, der Mindias Bruder getötet hat. Mindia wird von der Dorfgemeinschaft wegen seiner Weigerung als Feigling verhöhnt. Bei einem Überfall fremder Krieger bewährt sich Mindia heldenhaft. Die Feinde werden schließlich verjagt, doch Msia, seine Geliebte, und Mindias tödlich verwundeter Vater fordern von Mindia erneut, die Blutschuld zu begleichen. Mindia weigert sich abermals, doch bei einem Angriff Tschalchias tötet er den Widersacher in Notwehr. In tiefer Reue über seine Tat verlässt er die Heimat. In der Zurückgezogenheit der Berge vernimmt er die „Stimmen der Natur“, die ihn diesmal wegen seines Blutvergießens anklagen. Mit einem Dolchstoß fügt er sich selbst eine tödliche Wunde zu und sterbend lauscht er den wundersamen Klängen der Natur.

Mietmaterial:

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