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DER GELBE KLANG. Szenische Komposition für
Pantomime und Instrumentalensemble

Komponist: Schnittke, Alfred
Textdichter: Kandinsky, Wassily (Libretto)
Spieldauer: 40:00
Opus/Jahr: (1973-74)
Gattung: Ballett
Besetzung: 0,0,1(Es-Klar),0 – 0,1,1,0 – 4 Schl (Pk, Flex, 2 Tempelbl, Holzbl, 3 Tomt, kl.Tr, gr.Tr, 3 hg.Bk, 3 Tam-t, RöhrenGl, Glsp, Vibr, Marimba), E-Git, Cel/2Klav/Cemb/Org (2 Spieler), Vl, Kb – Sopran, Chorsolisten (T, 4B) und gem. Chor
Uraufführung: D

Inhalt:

Multimediales Bewegungstheater in 6 Bildern und einer Einleitung nach Wassili Kandinsky für Pantomime, Singstimmen, Instrumentalensemble und Tonband (russ.)
deutsch von Jörg Morgener (nach dem Text der Bühnenkomposition Kandinskys)

"Der gelbe Klang" ist eine nahezu abstrakte Komposition aus Farben, Klang und Bewegung, die Kandinsky in seinem Szenarium genau festgelegt hat. Fünf gelbe Riesen sind die zentralen Gestalten des ersten, dritten und fünften Bildes; im Blickpunkt des zweiten Bildes steht eine große, gelbe Blume. Das vierte Bild spart (wie die Einleitung) die Farbe Gelb aus: Ein Kind in Weiß neben einer Kapelle mit gesprungener Glocke und ein dicker Mann in Schwarz bestimmen die Szene. Zu den Riesen bzw. der gelben Blume treten im ersten, zweiten und fünften Bild menschliche Wesen in unterschiedlichen Gruppierungen, Haltungen und Bewegungen in spannungsvolle Beziehung, während im dritten Bild zur Erscheinung der Riesen nur eine angsterfüllte Tenorstimme erklingt. Das sechste Bild schließlich zeigt einen großen gelben Riesen, der stetig in die Höhe wächst, bis er zum Schluss, mit ausgebreiteten Armen dastehend, einem Kreuz gleicht.
Die Choreographie kann diesem Libretto (1912 im "Blauen Reiter" veröffentlicht) folgen, doch ist - nach Meinung des Komponisten - auch eine andere tänzerische Lösung denkbar.


Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.