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DIE SCHNEEKÖNIGIN. Ballett in 2 Akten nach
Hans-Christian Andersens gleichnamigem Märchen

Komponist: Manssurjan, Tigran
Spieldauer: 80:00
Opus/Jahr: (1988)
Gattung: Ballett
Besetzung: 3,3,3,3 - 3,4,3,1 - Pk, 3 Schl, 2 Harfen, Klav, Streicher
Uraufführung: 1990 / Jerewan / ARM / Opern- und Ballett-Theater

Inhalt:

Ballett in 2 Akten und 6 Bildern nach Hans-Christian Andersens gleichnamigem Märchen

6 Dekorationen

abendfüllend

Kai
Gerda
Großmutter
Schneekönigin
Prinzessin und Prinz
Räuberstochter und Räubermutter
Schneeflocken, Teufel, Eltern, Hofstaat, Räuber, verschiedene Blumen, im Schnee spielende Kinder

Ort und Zeit: In märchenhafter Zeit, an einem märchenhaften Ort

Der Teufel erfindet zu seinem Vergnügen einen Spiegel, der für denjenigen, der in ihn hineinschaut, die Welt verkehrt: Das Schöne wird hässlich und das Liebevolle lächerlich, Boshaftigkeit wird zu Klugheit und Härte zu einer Tugend. Als der Teufel mit dem Spiegel zum Himmel hinauffliegt, um sich über die Engel und den lieben Gott lustig zu machen, entgleitet ihm der Spiegel, der auf die Erde fällt und in unzählige, mikroskopisch kleine Splitter zerspringt.
Gerade zwei solcher Splitter fliegen dem kleinen Kai in Auge und Herz. Aus dem lustigen, warmherzigen Jungen wird ein kühler und recht boshafter Bengel. Auch seine innige Freundschaft zu dem kleinen Nachbarmädchen Gerda verändert sich: Er findet sie nun dumm und langweilig. So wird er ein rechtes Opfer für die Schneekönigin, die großen Gefallen an seinen neuen Charaktereigenschaften findet. Bei einer Schlittenfahrt entführt sie ihn in ihr tiefgekühltes Reich jenseits des Polarkreises, wo er ganz zufrieden die Zeit damit verbringt, Rätsel zu lösen, die ihm die Schneekönigin aufgibt.
Unterdessen macht sich Gerda auf den Weg, ihren Freund aus der Gefangenschaft der Schneekönigin zu befreien. Unterwegs erlebt sie allerlei Abenteuer, bis sie endlich zum Eispalast der Schneekönigin gelangt. Als Gerda den stillen, kalt und steif da sitzenden Kai erblickt, weint sie heiße Tränen, die auf sein Herz tropfen, es erwärmen und auftauen, so dass der Spiegelsplitter herausspringt. Nun erkennt Kai seine vergessene Freundin und bricht in Tränen aus, so dass auch das Spiegelkörnchen aus seinem Auge herausgespült wird. Überglücklich machen sich die Kinder auf den Heimweg, und zum Schluss wird auf dem Schloss des Prinzen und der Prinzessin der gute Ausgang der Geschichte mit einem wunderschönen Fest gefeiert.

Mietmaterial:

Zu diesem Werk ist Mietmaterial vorhanden, bitte kontaktieren Sie unsere Orchesterabteilung.