Komponistensuche

Suche nach Nachnamen

Detailsuche

Repertoiresuche

Katalogsuche

„Prädikat: unbedingt sehens- und hörenswert!“ Moritz Eggerts „Wir sind daheim“

Die Premiere von Moritz Eggerts Einakter „Wir sind daheim. Ein Versatzstück“ an der Opera stabile der Hamburgischen Staatsoper am 30. Juni 2011 fand ein begeistertes Presseecho. Das 1998 in Mannheim uraufgeführte Stück kam in Hamburg in einer neuen Fassung zur Erstaufführung.

Das "Hamburger Abendblatt" schreibt in seiner Ausgabe vom 4. Juli 2011:

„Ein Publikum, das aus tiefstem Herzen lacht: Wann hat man das zuletzt in der Oper gesehen? Bei Moritz Eggerts Einakter ‚Wir sind daheim’ (...) kann man sich an diesem seltenen Anblick satt sehen. Drei Spätpubertierende rocken in Eggerts Anti-Oper den Leichenkeller des Musentempels. Sopran (Katharina Bergrath), Bariton (Dong-Hwan Lee) und Tenor (Chris Lysack) treiben in einem Raum, den Regisseur Heiko Hentschel als Pathologie mit Seziertisch und Kühlboxen darstellt, ihren Schabernack in den Requisiten zahlloser Staatsopern-Inszenierungen. Die Musik der drei pendelt zwischen E-Gitarren-Riffs und Musical-Tonfall. Überwacht werden sie von einer gestrengen Hausmeisterin (Juhee Min). Dirigent Alexander Winterson balanciert Stilebenen und Phonzahlen souverän. Im intimsten Moment dieses burlesken ‚Versatzstücks’ lehrt die gestrenge Operndame die Kids ihr ältestes Geheimnis: Zwei Männer und eine Frau, da wird aus Spiel schnell Schicksal. Eine freche Liebeserklärung ans Genre Oper. Prädikat ‚unbedingt sehens- und hörenswert’ (...) (ist)

 

» Zeige alle News