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Gitarrenkonzert von Leyendecker und „Static and Rotation“ von Chen auf NDR Kultur

Neue Musik für Gitarre solo, für Gitarre im Ensemble oder in Kombination mit einem traditionell besetzten Sinfonieorchester sind das Thema der Sendung „neue musik auf NDR Kultur“ am 27. April 2011 (ab 20.46 Uhr). In seinem Gitarrenkonzert, das in einer Aufnahme mit dem Gitarristen Maximilian Mangold zur Sendung kommt, griff Ulrich Leyendecker zu einem Trick, um die verhaltene Dynamik de Instrumentes auszugleichen. Und zwar instrumentierte er so, dass die Gitarre bis auf wenige Takte, wo sie in ein Tutti überleitet, von den Streichern durch Pizzicati verdoppelt wird und somit immer deutlich hörbar bleibt, ohne dass eine der zusätzliche Verstärkung gebraucht wird. Abgesehen von den Tuttis ist das Orchester fast immer präsent, z.B. im schnellen und farbigen Wechsel der Orchesterinstrumente, die Gitarre kontrapunktierend; oder in kurzen aufeinanderfolgenden Episoden dialogisierend mit unterschiedlichen Soli und Kammermusikformationen bis hin zu größeren Gruppen des Orchesters.

Das zweite Stück ist für Gitarre solo und stammt von dem chinesischen, in Hamburg lebenden Komponisten Xiaoyong Chen. Das Solostück „Static and Rotation“ entstand im Jahr 2002. In Großbritannien weckte es große Begeisterung, als es am 11. Januar 2003 mit der chinesischen Gitarristin Xuefei Yang in der Royal Festival Hall in London zur Uraufführung gebracht wurde. Seitdem ist es im Repertoire vieler Gitarristen. In Anlage und Umsetzung aber ist dieses kleine, aber feine Stück alles andere als einfach. Gewohntermaßen zurückhaltend gibt sich Xiaoyong Chen selbst die Schuld daran und sagte eionmal, er glaube, es läge daran, dass er selbst nicht Gitarre spiele.

 

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