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Sonatine von Viktor Suslin bei den Belaieff-Konzerten in Hamburg

Am 11. Februar 2011, 20:00 Uhr, findet in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24 in Hamburg, ein Konzert der Belaieff-Konzertreihe statt. Die Solisten sind Elisaveta Blumina und Vladimir Sint (Klavier). Das Konzert ist Komponisten gewidmet, deren Werke schon des öfteren bei Belaieff-Konzerten aufgeführt wurden. Eine Besonderheit ist: Im ersten Teil erklingen Werke, die am Anfang der musikalischen Laufbahn des jeweiligen Komponisten stehen. Neben Musik von Valentin Silvestrov und Mieczyslaw Weinberg kommt auch die Sonatine von Viktor Suslin zur Aufführung.

Viktor Suslin schrieb die Sonatine für Klavier solo als 19-jähriger Student am Konservatorium von Charkow. Von der westeuropäischen Avantgarde wusste er damals nur wenig. Das „Tor“ ins musikalische 20. Jahrhundert war für ihn die Musik Sergej Prokofjews, die dieser vor seiner Rückkehr in die UdSSR komponiert hat. Die Sonatine widmete Suslin seinem Klavierlehrer Wsewolod Topilin, der vor dem Krieg Assistent von Heinrich Neuhaus in Moskau (und persönlich mit Prokofjew bekannt) war und nach dem Krieg ein Gefangener des Gulag.

Bei der Sonatine aus dem Jahr 1981 handelt es sich um eine deutsche Erstaufführung.

 

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