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Salzburg Biennale: Uraufführung von Claus-Steffen Mahnkopfs „Petit Hommage à Thomas Tallis“

Salzburg Biennale

2009 feierte die Salzburg Biennale erfolgreich ihre Premiere. Im Frühjahr 2011 findet das Festival für Neue Musik vom 3. bis 27. März zum zweiten Mal statt, diesmal unter der künstlerischen Leitung von Heike Hoffmann.

In den etwa 30 Veranstaltungen werden aktuelle Entwicklungen in der Neuen Musik im musikhistorischen Kontext gespiegelt und dabei sowohl österreichische als auch internationale Komponisten mit einbezogen.

Im Rahmen des Festivals erlebt Claus-Steffen Mahnkopfs „Petit Hommage à Thomas Tallis“ für Streichquartett am 13. März 2011 ihre Uraufführung. Präsentiert wird sein neues Stück durch das Stadler Quartett.

Mahnkopf zur Entstehung seines Stücks:

„Im Frühsommer 2007 wurde ich gebeten, für einen Festschriftband zu Peter Ruzickas 60. Geburtstag einen Text beizusteuern. Ich entschied mich für eine Komposition. Da wir beide Thomas Tallis' berühmte 40stimmige Motette ‚Spem in alium’ lieben, komponierte ich eine ‚Petit Hommage à Thomas Tallis’, in der das Soggetto jener Motette auf 18 (auch vierteltönigen) Stufen und in mehreren rhythmischen Prolationen zu einem achtstimmigen Satz verdichtet wurde, der für das Streichquartett eingerichtet wurde. Hinzu kam eine Pizzicatolinie, entnommen aus Peter Ruzickas Orchesterstück ‚Tallis’, die durch das Stück wandert. Klanglich ist das Werk doppelbödig. Einerseits ist der arco-Satz streng in ‚modo barocco’ zu spielen (legato, schlanker, leiser, aber tragfähiger Ton, absolutes non vibrato), andererseits wird ein Rhythmus für kurze, sehr laute Akzente (‚modo moderno’) überlagert.“

13. März 2011
Salzburg
Salzburg Biennale, Solitär, 11 Uhr
Uraufführung: Claus-Steffen Mahnkopf,
„Petit Hommage à Thomas Tallis“ für Streichquartett
Stadler Quartett: Frank Stadler (Violine), Izso Bajusz (Violine), Predrag Katanic (Viola) und Peter Sigl (Violoncello)

 

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